Fotofallen schnappen zu (mit Video)

Untersuchungen zum "Ferndorf-Biber" dauern an

Bei dem Ferndorfer Biber handelt es sich um den Elbebiber, der unter Schutz steht.

Bei dem Ferndorfer Biber handelt es sich um den Elbebiber, der unter Schutz steht.

nja Ferndorf. Er hat sich wieder gezeigt, der europäische Biber, der sich seit einigen Monaten im Bereich des Ferndorfbachs im gleichnamigen Kreuztaler Ortsteil zu Hause fühlt. Aktuelle Fotos und auch Filmdokumente zeigen, wie er nachts einen Baumstamm anknabbert. Hans-Dieter Krause, Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Kreuztal, hat sie von einem guten Bekannten erhalten und der SZ nun zur Verfügung gestellt.

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Biber steht unter Schutz

Wie in der vergangenen Woche berichtet, haben DNA-Spuren zu der Erkenntnis geführt, dass es sich um einen Elbebiber – „Castor fiber albicus“ – handelt, der somit unter Schutz steht. Das bestätigte am Dienstag auch der Landesbetrieb Straßenbau NRW, der am Ortsausgang Ferndorf den Bau der Südumgehung plant. Die mittels der Falle gewonnenen Haarproben seien dem Senckenberg-Institut für Wildtiergenetik zugeschickt und dort genetisch analysiert worden. Hat der Nager Auswirkungen auf den Trassenbau? „Die derzeit laufende Untersuchung wird bis ins Frühjahr andauern“, schreibt die Landesbehörde. „Nachdem alle Ergebnisse vorliegen und ausgewertet worden sind, werden je nach Erfordernis Maßnahmen mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt und durchgeführt.“

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Weitere Untersuchungen im Gange

Wurden weitere Untersuchungen in die Wege geleitet? Insgesamt, so heißt es dazu vom Landesbetrieb, werden verschiedene Methoden angewandt. „Außer der Gewinnung von Haarproben erfolgen eine mehrmalige Struktukartierung des betroffenen Bachabschnitts sowie die dauerhafte Erfassung mittels Fotofallen.“ Das genaue Vorgehen wurde mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises abgestimmt. Zusätzlich wurden Biologische Station und Fischereigenossenschaft Kreuztal über den Untersuchungsumfang informiert.

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