Gemeinde Neunkirchen erwägt Kauf des gesamten Gräb-Areals

Bauhof an den Hellerberg?

Der Bauhof Neunkirchen könnte das Gräb-Areal beziehen - jedenfalls wird diese Idee in der Politik diskutiert.

Der Bauhof Neunkirchen könnte das Gräb-Areal beziehen - jedenfalls wird diese Idee in der Politik diskutiert.

tile Neunkirchen. Die Sparkasse Burbach-Neunkirchen ist mit dem Verkauf der Liegenschaften der insolventen Firma Gräb Schrotthandel in Neunkirchen beauftragt. Das teilte Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann im Haupt- und Finanzausschuss mit. Die Gemeinde Neunkirchen habe ihr bekanntes Kauf-Interesse an dem alten Bahnhofsgebäude und Bereichen der Zuwegung hinterlegt. Neu ist, dass die Kommune außerdem den Erwerb weiterer oder gar aller Flächen des Unternehmens erwägt. Im Fokus stand bisher der Bereich rund um den aktiven Haltestellenpunkt am alten Bahnhofsgebäude. Hier wird ein Park-and-Ride-Parkplatz auf einer kleinen gemeindlichen Fläche entstehen. Zuwegung und Aufenthaltsqualität lassen bisher zu wünschen übrig, durch die Besitzverhältnisse konnten kaum Verbesserungen für die Fahrgäste vorgenommen werden. Jetzt sehen Verwaltung und Politik die Chance, handlungsfähig zu werden.

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Bauhof Neunkirchen auf das Gräb-Areal?

Die SPD bringt unterdessen eine mögliche Nachnutzung des Gräb-Areals samt Betriebshallen ins Spiel: Seit Jahren befindet man sich in Neunkirchen auf der Suche nach einem eigentlich dringend benötigten neuen Standort für den Bauhof. Die Flächen und Immobilien am Hellerberg könnten nach Ansicht der Sozialdemokraten womöglich die lang erhoffte Lösung sein. Tatsächlich zieht die Gemeinde eine solche Nutzung in Betracht, bestätigte der Bürgermeister. Der Haupt- und Finanzausschuss hat möglichen anderen Kaufinteressenten am Donnerstag unterdessen eine Hürde vor die Nase gesetzt und beschloss eine Änderung des Bebauungsplans für den Bereich des alten Bahnhofs, der vom Bahnübergang Bahnhofstraße bis zum Firmengelände Welsch und vom Hellerufer hinauf bis zum Wirtschaftsweg des Waldstücks oberhalb der Gleise reicht. Damit tritt zunächst eine Veränderungssperre in Kraft, möglichen Baumaßnahmen wird somit ein Riegel vorgeschoben.

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