250 Pkw auf dem Weidenauer Bismarckplatz

Warnstreik-Kundgebung im Autokino-Format

Etwa 250 Beschäftigte kamen am Dienstagvormittag zu einer zentralen Kundgebung der IG Metall Siegen auf den Weidenauer Bimarckplatz.

Etwa 250 Beschäftigte kamen am Dienstagvormittag zu einer zentralen Kundgebung der IG Metall Siegen auf den Weidenauer Bimarckplatz.

kay Weidenau. Die IG Metall Siegen rief am Dienstagvormittag die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Siegen-Wittgenstein zum Warnstreik auf. Der Corona-Pandemie geschuldet in einer etwas anderen Form, als sonst üblich. Die zentrale Kundgebung wurde im Autokinoformat durchgeführt, etwa 250 Beschäftigte beteiligten sich.

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"Die IG Metall ist auch in komplizierten Zeiten kampffähig. Das haben wir heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt" sagte Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall. Ferner wies Giesler darauf hin, dass sich neben den 250 Teilnehmern der Kundgebung weitere 1.500 Beschäftigte in Siegen-Wittgenstein im Homeoffice, an Frühschlussaktionen oder bei einem Online-Warnstreik an der Arbeitsniederlegung beteiligt haben. Die Gewerkschaft fordert in der aktuellen Tarifrunde ein Entgelt-Volumen von 4 Prozent bei 12 Monaten Laufzeit.

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Giesler bemängelte, es gäbe bislang zu all den Themen, nach mittlerweile vier Verhandlungsrunden, keine konkreten oder verbindlichen Vorschläge der Arbeitgeber. Die jetzt durchgeführten Warnstreiks seien eine Antwort der Beschäftigten auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber, fügte er hinzu.

Als besonders skandalös bezeichnet er die Tatsache, dass im Krisenjahr 2020 die Zahl der Ausbildungsverträge bundesweit um über 10 Prozent gesunken sei. Darüber hinaus wollen 11,3 Prozent der Betriebe auch in diesem Jahr die Zahl der Ausbildungsplätze reduzieren. Die Zahl der Übernahme Ausgebildeter sei 2020 deutlich zurückgegangen. Damit seien die Fachkräfte der Zukunft die ersten, die den kurzsichtigen agieren der Unternehmen zum Opfer fielen. "Damit wird jungen Menschen in ohnehin extrem schwierigen Zeiten die Zukunft verbaut." Die Gewerkschaft fordert den Erhalt und Ausbau guter Ausbildung auch in der Krise sowie die Übernahme für alle.

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