Aktion der Initiative „Das Leben gehört ins Zentrum“

Mahnendes Zeichen für Wiedereröffnung

Ähnlich wie viele Geschäfte, Schaufenster und Einkaufszentren in Deutschland leuchtete am Montagabend auch die City-Galerie in Siegen rot.

Ähnlich wie viele Geschäfte, Schaufenster und Einkaufszentren in Deutschland leuchtete am Montagabend auch die City-Galerie in Siegen rot.

kay/sz Siegen. Zahlreiche Geschäfte, Schaufenster und Einkaufszentren in Deutschland leuchteten am Montagabend rot – so auch die City-Galerie Siegen bei einer Aktion der Initiative „Das Leben gehört ins Zentrum“. Im Vorfeld des am Mittwoch stattfindenden Corona-Gipfels von Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten machten Händler bundesweit auf die existenzbedrohende Lage vieler Geschäfte und Handelsunternehmen infolge des anhaltenden Lockdowns aufmerksam und setzten ein mahnendes Zeichen für eine schnelle Wiedereröffnung der Geschäfte.

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„Der Handel blutet aus!“

„Mit der Aktion wollen wir zeigen: Der Handel blutet aus, und die Lebendigkeit der Innenstadt ist in Gefahr! Viele Händler stehen mit dem Rücken zur Wand, der anhaltende Lockdown gefährdet zahlreiche Geschäfte in ihrer Existenz und Arbeitsplätze im Handel. Daher ist eine schnelle Öffnung der Geschäfte dringend erforderlich. Das geht nachweislich mit Sicherheit und Verantwortung: Zahlreiche Studien belegen, dass der Einzelhandel kein Infektionstreiber ist. Auch das Robert-Koch-Institut bewertet das Infektionsrisiko im Einzelhandel ausdrücklich als niedrig“, so Wladimir Senkewitsch, Center-Manager der City-Galerie Siegen. Zudem haben die Geschäfte und Center bereits im vergangenen Jahr umfangreiche Hygiene- und Präventionskonzepte eingeführt, die auch weiterhin konsequent umgesetzt werden sollen. Wladimir Senkewitsch weiter: „Die aktuell diskutierten ,Click & Meet'-Angebote oder vergleichbare Ideen sind keine Alternative – im Gegenteil. Die Kosten für Personal und Ladenbetrieb sind zumeist höher als die Umsätze, sodass derartige Angebote die aktuellen Verluste nur weiter erhöhen würden.“

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