Aufpassen beim Radeln unter der HTS

Autos ragen in Radweg hinein

Die Trennlinie zwischen dem Radweg unter der HTS in Geisweid ist nicht jedem Autofahrer klar. Mitunter soll es hier zu gefährlichen Situationen kommen.

Die Trennlinie zwischen dem Radweg unter der HTS in Geisweid ist nicht jedem Autofahrer klar. Mitunter soll es hier zu gefährlichen Situationen kommen.

js Geisweid. Klar und deutlich ist sie aufgetragen auf dem Verbundsteinpflaster unter der HTS in Geisweid: Die Trennlinie zwischen Parkplatz und Radweg weist unmissverständlich darauf hin, wer auf welcher Seite das Sagen hat. Das sollte man zumindest meinen. Aber: Immer wieder, so brachte die FDP-Fraktion es jetzt im Siegener Sicherheitsausschuss zur Sprache, komme es zu im Bereich des dortigen Baumarkts zu gefährlichen Situationen zwischen Lastwagen und Fahrrädern. Zudem gebe es Konflikte zwischen auf Teilen des Radwegs parkenden Autos und Radlern. Last but not least solle es für Bürger nicht leicht möglich sein, der Verwaltung auf digitalem Weg Ordnungswidrigkeiten zu melden.

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Autos ragen in Radweg hinein

Der Verwaltung ist das bekannt. Problematische Situationen entstünden vermehrt dadurch, dass die Front einiger Fahrzeuge oftmals zu weit in den Radweg hineinragten, heißt es aus dem Rathaus. Dies sei der Verkehrsüberwachung bereits seit 2019 bekannt. Der Außendienst sei immer wieder dafür sensibilisiert worden, diesen Bereich konsequent täglich zu kontrollieren und für auch kleinere Behinderungen unmittelbare Verwarnungen auszusprechen. „Zuletzt litt die regelmäßige Kontrolle dieser sowie anderer Örtlichkeiten jedoch stark unter personellen Ausfällen der Außendienstkollegen.“

Foto-Beweis notwendig

Drittanzeigen, also Beschwerden von Bürgern, bekomme die Stadt stets und ständig. Interne Regeln besagen, dass nur solche Anzeigen aufgenommen werden, die binnen 14 Tagen nach dem benannten Tattag eingehen. Und um eine Überprüfbarkeit der Angaben möglich zu machen, müsse ein Foto-Beweis beigefügt sein. Der biete zudem einen Schutz vor Denunziantentum. Es solle beispielsweise verhindert werden, dass die Drittanzeige als Instrument in einem Nachbarschaftsstreit missbraucht werde. An eine bestimmte Form sei eine solche Anzeige übrigens nicht gebunden, sie muss also nicht zwingend über das Internetportal der Stadt laufen. „Der Antrag kann auch formlos per E-Mail oder auf dem Postweg eingereicht werden.“ Wichtig sei nur, dass alle Daten vollständig seien: also die Angaben zum Parkverstoß selbst, Fotos davon, aber auch die Daten des Anzeigenerstatters.

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