Ausnahmen nur zum Stadtfest und zum Geisweider Bürgerfest

Verkaufsoffene Sonntage stark Corona-abhängig

Ausnahmeregelungen zur Öffnung von Geschäften an Sonntagen soll es in diesem Jahr an zwei Terminen geben: am 29. August zum Siegener Stadtfest und am 10. Oktober zum Geisweider Bürgerfest. Ob es an einem verkaufsoffenen Sonntag in der Oberstadt dieses Jahr allerdings so aussehen kann wie auf unserem Archivbild, darf angesichts der Corona-Pandemie doch mit großen Fragezeichen versehen werden.

Ausnahmeregelungen zur Öffnung von Geschäften an Sonntagen soll es in diesem Jahr an zwei Terminen geben: am 29. August zum Siegener Stadtfest und am 10. Oktober zum Geisweider Bürgerfest. Ob es an einem verkaufsoffenen Sonntag in der Oberstadt dieses Jahr allerdings so aussehen kann wie auf unserem Archivbild, darf angesichts der Corona-Pandemie doch mit großen Fragezeichen versehen werden.

sz/js Siegen/Geisweid. An zwei Sonntagen des Jahres 2021 möchte die Stadt Siegen Ausnahmeregelungen zur Öffnung von Geschäften an Sonntagen treffen: am 29. August zum Siegener Stadtfest und am 10. Oktober, wenn das Geisweider Bürgerfest und zugleich die dortige Kirmes stattfinden. Geöffnet werden soll aber nur dann, wenn diese Veranstaltungen überhaupt stattfinden können. Sonntagsöffnungen sind nicht so ohne Weiteres möglich. Um den gesetzlichen Rahmen einzuhalten, muss der Rat in seiner Aprilsitzung eine ordnungsbehördliche Verordnung beschließen, in denen der besondere Anlass für die Sondergenehmigung begründet wird – auch eine genaue geografische Abgrenzung der Bereiche, in denen Läden ausnahmsweise die Sonntagsruhe aussetzen dürfen, ist erforderlich. Beim Stadtfest handelt es sich beispielsweise – grob gesagt – um das Zentrum zwischen Bahnhof, Reichwalds Ecke und Oberstadt. Im Verfahren sind noch die zuständigen Gewerkschaften, Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände, die Kirchen, die Handwerkskammer und die IHK anzuhören.

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Läden dürfen nicht selbst Hauptmagnet sein

Wichtig für eine rechtssichere Sondergenehmigung ist, dass die geöffneten Läden nicht etwa selbst Hauptmagnet für die Besucher sind – sondern die Veranstaltungen, die nur von geöffneten Läden flankiert werden. Das, so erläutert die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage, sei in beiden Fällen gegeben. Die Corona-Pandemie wird in diesen Planungen natürlich nicht ausgeklammert: Die Stadt betont, dass nicht klar sei, ob und in welcher Form die beiden Großveranstaltungen im zweiten Corona-Jahr stattfinden können. Daher bekommen die ordnungsbehördlichen Verordnungen einen Zusatzpassus. Der sagt aus, dass die Läden „nur im Zusammenhang mit den jeweiligen Festen geöffnet sein dürfen“. Kurzum: Sollten Stadt- und/oder Bürgerfest abgesagt werden, bleiben die Läden zu.

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