BIS AUF WEITERES

Cyber-Mobbing?

SZ-Redakteurin Katja Fünfsinn.

SZ-Redakteurin Katja Fünfsinn.

Ich habe so eine Sport-App, so eine, die man mitlaufen lassen kann, während des Joggens oder Fahrradfahrens. Das ist ganz praktisch, dann weiß man danach genau, wie weit und wie lang man gelaufen oder gefahren ist. Jetzt, im Winter, bleibt bei mir das Mountainbike im Keller stehen und ich versuche mich regelmäßig an kleineren Joggingrunden. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir Radfahren nicht nur sehr viel mehr Spaß macht, ich habe auch sehr viel mehr Kondition dabei. Mit dem Joggen verbindet mich wohl eher eine kleine Hassliebe, es tut mir sehr gut, aber der innere Schweinehund ist sehr viel größer als vor einer Fahrradrunde. Aber ich mache es. Und ich lasse besagte App mitlaufen, damit ich wenigstens mit ein wenig Stolz auf die Kilometerangabe blicken kann. Eine Sache allerdings lässt bei mir immer den Puls noch ein wenig höher klettern als ohnehin nach einer wie ich finde durchaus anstrengenden und fordernden Joggingrunde: Wenn ich mit rotem Kopf und nass geschwitzt noch ein wenig auf und ab spaziere und in der App die Aufnahme beende, schlägt mir das Programm die gerade durchgeführte Sportart vor. Jedes Mal blicke ich entgeistert auf das Display, wenn die App fragt: „Vorgeschlagene Sportart: wandern. Ist das richtig?“ Ähm, hallo?? Nein?! Ist das eine andere Art von Cyber-Mobbing?

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k.fuenfsinn@siegener-zeitung.de

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