BIS AUF WEITERES

Murphys Gesetz

SZ-Redakteur Björn Weyand.

SZ-Redakteur Björn Weyand.

Ende März ist es endlich soweit, falls die bereits sehnsüchtig erwartete Lieferung der Module auch tatsächlich eintrifft: Ich werde stolzer Besitzer einer Photovoltaik-Anlage. 14 KW werden es – für ein Einfamilienhaus schon ganz ordentlich. Seitdem ich den Auftrag vergeben habe und weiß, wann die Anlage kommen wird, nehme ich freilich das Wetter ganz anders wahr als vorher. Mir tut jeder Tag mit strahlendem Sonnenschein ein bisschen weh, weiß ich doch, dass mir jetzt einige Kilowattstunden durch die Lappen gehen, die ich selbst schon hätte verbrauchen können, statt sie dem Energieversorger bezahlen zu müssen. Schönes Wetter wie jetzt am Wochenende hat eben auch seine Schattenseiten.

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Was aber wirklich ärgerlich sein wird, und ich gehe auch im Sinne von Murphys Gesetz („Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“) fest davon aus: Ab dem Tag der Installation wird es vermutlich neuneinhalb Wochen nur regnen und die Sonne wird sich hinter dicksten Wolkenbergen verstecken. Wenig Sonne bedeutet leider wenig Ertrag. Aber vielleicht beherzige ich einfach den Vorschlag meines Nachbarn: Er meinte nämlich, ich solle einen Tag nach der Photovoltaik-Anlage die ebenfalls gerade erst neu erworbene Regentonne anschließen – dann werde es ganz sicher wochenlang nicht mehr regnen. Er kennt Murphys Gesetz offensichtlich auch ganz gut.

b.weyand@siegener-zeitung.de

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