Bürgerbüros in der Region

Großer Andrang auf neue Reisepässe und Personalausweise

Ist der Reisepass noch gültig? Aktuell verzeichnen Bürgerämter eine vermehrte Nachfrage nach Terminen zur Ausstellung neuer Dokumente.

Ist der Reisepass noch gültig? Aktuell verzeichnen Bürgerämter eine vermehrte Nachfrage nach Terminen zur Ausstellung neuer Dokumente.

ap Siegen/Bad Berleburg. Endlich mal wieder in den Urlaub fahren – am besten ganz weit weg. Die Reiselust und die weltweit sinkenden Inzidenzwerte treiben derweil viele Menschen in die Siegener Reisebüros (die SZ berichtete). Doch für viele Wunschziele benötigt man nicht nur einen gültigen Personalausweis, sondern auch einen Reisepass. Und weil viele Urlaubshungrige gerade ganz kurzfristig eine Reise planen, haben die hiesigen Bürgerämter allerhand zu tun.

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Viele beantragen kurz vor dem Urlaub einen neuen Reisepass

„Die Beantragung von Reisepässen hat besonders in der vergangenen Woche deutlich zugenommen“, erklärt Christian l’Hiver, Bad Berleburger Abteilungsleiter Bürger- und Seniorenservice, auf SZ-Anfrage. Festzustellen sei außerdem, dass die Nachfrage nach den entsprechenden Dokumenten mit zunehmenden Lockerungen im Rahmen der Corona-Schutzverordnung steige. So ist die Zahl der beantragten Dokumente mittlerweile auf einem ähnlichen Stand wie vor der Pandemie: Seit dem 1. Juni wurden in Bad Berleburg 75 Personalausweise und 13 Reisepässe beantragt – zwei Jahre zuvor waren es im gleichen Zeitraum 74 bzw. 16.

Siegen-Wittgensteiner werden bei Dokumenten erst jetzt tätig

Dieser Trend lässt sich auch in der Krönchenstadt beobachten. Die meisten schauten tatsächlich erst dann auf die Papiere, wenn sie – wie jetzt – „akut“ verreisen wollen, so die Erfahrung der Mitarbeiter im Bürgerbüro. Grund für das hohe Aufkommen sei aber nicht nur das allgemein steigende „Reisefieber“, sondern auch, dass viele Menschen im vergangenen Jahr nichts unternommen haben, als die Gültigkeit ihres Ausweises ablief. Mehr Verwaltungspersonal müssen die Städte deshalb aber bislang (noch) nicht einstellen. „Die Mitarbeiter können die erhöhte Nachfrage sehr gut abarbeiten“, so l’Hiver.

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