Corona-Pandemie: Friseure auf - Schulen ab 22. Februar im Wechselmodell

Lockdown bis zum 7. März

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, dass der Lockdown bis zum 7. März verlängert wird. Gleichzeitg appellierte sie an die Bevölkerung, sich weiterhin einzuschränken, da die nächsten Wochen entscheidend seien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, dass der Lockdown bis zum 7. März verlängert wird. Gleichzeitg appellierte sie an die Bevölkerung, sich weiterhin einzuschränken, da die nächsten Wochen entscheidend seien.

sz Siegen. Am Mittwoch stand die nächste Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Programm, um über die nächsten Schritte und über eventuelle Lockerungen in der Pandemie zu diskutieren. Knapp fünf Stunden haben die Kanzlerin und die 16 Länderchefs virtuell im Kanzleramt in Berlin diskutiert. 

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Schulen öffnen in NRW ab 22. Februar teilweise

Der Bildungsbereich wird in die Verantwortung der Länder gelegt. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer teilte in einem Livestream mit Ministerpräsident Armin Laschet mit, dass das Land NRW ab dem 22. Februar den Unterricht in den Grundschulen in einem Wechselmodell ermöglichen will. Das betrifft auch die Förderschulen sowie die Jahrgänge, die vor Abschlussprüfungen stehen. Details zur neuen Regelung wollte die Ministerin mit Verweis auf Gespräche mit den Schulen noch nicht nennen, sagte aber, dass eine Unterrichtsphase nicht länger als fünf aufeinanderfolgende Tage dauern solle. Künftig solle es zudem zwei Corona-Tests für Lehrer pro Woche geben.

Ein Überblick über die Regeln

Die Vereinbarungen der Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder im kurzen Überblick:

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  1. Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin bestehen. Es gilt nach wie vor die Regel: Private Zusammenkünfte nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person. „Social bubble“ ist das Gebot der Stunde: Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, sollten möglichst konstant und möglichst klein gehalten werden. 
  2. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften gilt die Pflicht, medizinische Masken zu tragen. Für sämtliche Innenräume werden diese empfohlen. 
  3. Nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sollen weiterhin unterlassen werden. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. 
  4. Wo immer es geht, muss Homeoffice ermöglicht und auch genutzt werden. 
  5. Friseurbetriebe können unter Auflagen ab 1. März wieder öffnen.

Einzelhandel darf ab Inzidenz von 35 öffnen

Der nächste Öffnungsschritt bei kann bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 durch die Länder erfolgen. Dann sollen Einzelhandel, Museen und Galerien sowie körpernahe Dienstleistungsbetriebe unter Beschränkungen wieder öffnen können. Hierbei muss mit angrenzenden Regionen mit höheren Inzidenzwerten eine Regelung gefunden werden, wie die übergreifende Nutzung verhindert werden kann. 

Auch Kitas werden priorisiert behandelt

Die Öffnungen im Betreuungs- und Bildungsbereich nehmen im aktuellen Beschluss viel Raum ein. Das Ziel, Kindern und Jugendlichen und damit auch ihren Eltern wieder einen normalen Alltag zu ermöglichen, wird oberste Priorität zugeschrieben. Masken, Lüften und Hygienemaßnahmen werden dabei weiterhin nötig sein. Es sollen zudem auch Schnelltests den sicheren Unterricht und die sichere Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege ermöglichen und Infektionsrisiken minimieren. Es ist angedacht, dass Beschäftigte in der Kindertragesbetreuung sowie Grundschullehrerinnen und -lehrer frühzeitiger als bisher vorgesehen geimpft werden können. Über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht entscheiden die Länder. Von Seiten des Bundes werden sie mit dem Digitalpakt Schule einschließlich der Sofortprogramme für Endgeräte von Schülern und Lehrern unterstützt.

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Hygienekonzepte konsequent umsetzen

Die Beschlüsse sehen vor, dass in allen Einrichtungen ausgearbeitete Hygienekonzepte konsequent umgesetzt und vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse – etwa bezüglich Virusmutanten – gegebenenfalls angepasst werden müssen.

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