Corona-Pandemie

Weniger Studenten aus China an der Uni Siegen

Die Corona-Pandemie erschwert es den Studenten aus dem Ausland aus verschiedenen Gründen, ein Studium in einem anderen Land aufzunehmen.

Die Corona-Pandemie erschwert es den Studenten aus dem Ausland aus verschiedenen Gründen, ein Studium in einem anderen Land aufzunehmen.

sabe Siegen. Tatsächlich ist die Gesamtzahl der Bildungsausländer (ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben) an der Universität Siegen trotz der Corona-Pandemie leicht gestiegen. Und zwar von 1490 Studierenden im Wintersemester 2019/20 auf 1541 Studenten im Wintersemester 2020/21. Die Zahl der internationalen angehenden Akademiker insgesamt liegt aktuell bei 2429.

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Dagegen gibt es bei den Zahlen der Studienanfänger aus dem Ausland zum Wintersemester 2020/21 einen Rückgang von etwa 20 Prozent zu verzeichnen. „Das ist deutlich weniger drastisch als erwartet“, so André Zeppenfeld, Pressesprecher der Uni Siegen. Die heutige Anzahl entspreche dem Niveau von 2017. „Die Jahre 2018 und 2019 haben bisher das Allzeithoch ausländischer Studienanfänger markiert.“

Corona-Pandemie macht es den Studenten schwer

Zum Vergleich: Im Wintersemester 2019/20 waren es 593 ausländische Studienanfänger (1. Fachsemester) an der heimischen Uni, im darauffolgenden 2020/21 nur noch 476. Knapp 60 Prozent der Studienanfänger im Wintersemester 2020/21 (insgesamt etwa 200) haben ihr Studium online aus ihren Heimatländern begonnen, ihre Einreise ist ab April 2021 für das zweite Semester geplant. Die Corona-Pandemie habe es den Studierenden aus dem Ausland dabei aus verschiedenen Gründen erschwert, ein Studium in einem anderen Land aufzunehmen. Darunter fallen eine verzögerte Visaerteilung durch zeitweise geschlossene deutsche Auslandsvertretungen, eingeschränkter Flugverkehr, Reisewarnungen, Risikogebiete und Quarantänevorschriften.

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China steht an der Uni Siegen immer noch weit oben im Ranking

Der stärkste Rückgang ist derzeit bei Studierenden aus China zu verzeichnen, trotzdem steht das Land noch immer weit oben im Ranking. Die meisten Studierenden aus dem Ausland begrüßt die heimische Hochschule aus Indien, China folgt auf dem zweiten Platz vor Syrien, Kamerun und der Türkei. Das größte Minus in Bezug auf Studienanfänger aus dem Ausland hat die Universität Siegen bei den Studiengängen „Chemistry“ und „Mechatronics“ zu verzeichnen. Die Gesamtzahl bewege sich dennoch auf einem ähnlichen „oder sogar höheren Niveau als im vergangenen Semester“, so André Zeppenfeld.

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