Deutsche Bahn gibt Fahrplan bekannt

Das sind die neuen Zugverbindungen in NRW

Fahrplanwechsel 2023: NRW profitiert von mehr Verbindungen und neuen Zügen

Fahrplanwechsel 2023: NRW profitiert von mehr Verbindungen und neuen Zügen

sz Siegen/Köln. Die Deutsche Bahn (DB) investiert laut eigener Mitteilung „weiter konsequent in neue Fahrzeuge und attraktive Verbindungen“. Zum Fahrplanwechsel 2023 verbindet die DB den Nordwesten und Süden Deutschlands schneller und direkter. Davon profitiere Nordrhein-Westfalen besonders stark. Der neue Fahrplan gilt ab Sonntag, 11. Dezember.

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Deutsche Bahn: Die wichtigsten Fahrplanänderungen im Überblick

  • Am 11. Dezember geht die neue Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm in Betrieb. Dann kann die bestehende ICE-Linie Dortmund/Düsseldorf–Köln Messe/Deutz–Mannheim–Stuttgart verlängert werden. Reisende ab Köln haben damit die Möglichkeit, stündlich direkt bis nach Ulm, Augsburg und München zu fahren. Alle zwei Stunden beträgt die Fahrtzeit für die Strecke Köln–Stuttgart–München beträgt 4:15 Stunden. Darüber hinaus verlängert die DB die zweistündliche ICE-Linie Köln–Mannheim–Karlsruhe–Basel von und nach Hamburg. Diese Linie ersetzt die bisherigen Intercity-Züge aus dem Mittelrheintal auf dem Abschnitt Köln–Hamburg.
  • Ab NRW gibt es mehr Direktverbindungen an die Nordsee: Ab Köln fährt künftig ganzjährig täglich (statt bislang nur saisonal) eine zweite Direktverbindung von und nach Westerland auf Sylt mit Halt z.B. in Düsseldorf, Essen und Münster. Zwischen Köln und Ostfriesland fährt sonntags in den Sommermonaten (2. April bis 29. Oktober 2023) ein zusätzliches Intercity-Zugpaar mit neuer Direktverbindung u.a. für Essen um 8.56 Uhr nach Norddeich Mole, zum Fähranleger nach Norderney und Juist.
  • Münster erhält dadurch neue, schnelle Direktverbindungen in Richtung Süden. Reisende können stündlich nach Frankfurt Flughafen und Mannheim fahren sowie teilweise zweistündlich nach Karlsruhe, Freiburg und Basel. Neben den Fahrten über die Schnellfahrstrecke bietet die DB auch neun Mal täglich Direktverbindungen von und nach Bonn bzw. ins Mittelrheintal an.
  • Auch das Ruhrgebiet profitiert von neuen Direktverbindungen: In Bochum fahren ab dem 15. April 2023 etwa alle zwei Stunden ICE-Züge direkt nach Hamburg bzw. Karlsruhe, Freiburg und Basel. Die Verbindung ist aufgrund der fortgeschrittenen Modernisierung des Dortmunder Hauptbahnhofs möglich, die eine zeitweilige Umleitung über Gelsenkirchen notwendig machte. Ab Dortmund sind dann wieder stündlich Fernverkehrsfahrten von und nach Hamburg über Münster möglich sowie zweistündlich neue Direktverbindungen an den Oberrhein bis Basel.
  • Ostwestfalen erhält bessere Spätverbindungen aus Berlin: Minden, Herford, Bielefeld und Gütersloh werden abends täglich von einem ICE aus Richtung Berlin–Wolfsburg–Hannover angefahren. Abfahrt in Berlin ist um 19.46 Uhr, Ankunft z.B. in Minden um 22.11 Uhr, in Gütersloh um 22.51 Uhr und in Köln um 0.56 Uhr.
  • Der direkte ICE aus Berlin nach Aachen fährt künftig wieder über Dortmund, Bochum und Essen sowie eine Stunde später (sonntags bis freitags Berlin ab 15.00 Uhr, Aachen an 20.52 Uhr).

Neue Züge und mehr Komfort bei der Deutschen Bahn

Auf der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main kommt ab dem 11. Dezember erstmals der neue ICE 3neo zum Einsatz, vorerst mehrmals täglich zwischen Köln und Frankfurt, in Einzelfahrten auch auf den Strecken Köln–Wiesbaden–Mainz und Dortmund/Köln–Stuttgart–München. Der neue Zug fährt dort bis zu 300 km/h schnell, hat laut Angaben der DB mehr Türen für einen zügigen Ein- und Ausstieg, großzügigere Gepäckregale, mobilfunkdurchlässige Scheiben, Tablethalter und Kleiderhaken an jedem Sitz, mehr Platz für Familien, einen neuen Hublift für mobilitätseingeschränkte Reisende sowie acht Fahrradstellplätze.

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Bei den Fahrten Hamburg–Köln im Stundentakt (jeweils etwa zweistündlich via Düsseldorf bzw. Wuppertal) kommen künftig weitgehend neue „XXL“-ICE 4 mit 918 Sitzplätzen und acht Fahrradstellplätzen zum Einsatz; nur noch wenige Fahrten erfolgen mit IC/EC-Zügen. Zusätzlich zu diesem Stundentakt fahren neu bis zu acht Sprinter- bzw. Verstärkerzüge pro Tag und Richtung, mit unterschiedlichen Zwischenhalten, teilweise auch weiter von/nach Bonn.

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