"Dornröschenschlaf"

KEG Siegen wehrt sich gegen Kritik aus der Politik

Eignet sich die KEG zum Bau von Kitas? Jedenfalls rückt die städtische Tochter-Gesellschaft wieder in den Fokus der Politik Siegen.

Eignet sich die KEG zum Bau von Kitas? Jedenfalls rückt die städtische Tochter-Gesellschaft wieder in den Fokus der Politik Siegen.

mir Siegen. Die KEG rückt nach Jahren mal wieder in den Fokus der Politik. Gibt es überhaupt ein Konzept? Sollte die städtische „Tochter-Gesellschaft“ nicht aktiver werden? Zum Beispiel bei den Kitas, im sozialen Wohnungsbau oder seniorengerechtem Wohnen. Fragen ohne Antworten, und das seit Jahren. Diesmal neu gestellt von der Volt-Fraktion in der Stadtratsversammlung mit ihrer Haushaltsberatung. Die neue Fraktion bekam gleich ein Echo: Der Antrag sei überflüssig, weil es seit 2017 einen Beschluss gebe, bis 2018 sollte die KEG ein solches Konzept für diese Sparten erstellen, sagte Joachim Boller (Grüne): „Man hat das Gefühl, die KEG ist im Dornröschenschlaf.“

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KEG-Geschäftsführer Wolfgang Cavelius widerspricht

Die Gesellschafterversammlung habe wegen Corona im Umlaufverfahren stattgefunden, kürzlich sollte der Aufsichtsrat erstmals nach der Wahl vom 13. September 2020 tagen. Boller: „Die KEG könnte selbst Kitas bauen.“ Mit dem jetzigen Zuschnitt sei nichts zu erreichen, mahnte Hans-Günter Bertelmann (UWG), „das wird eine teure Sache für die Stadt Siegen“. Kämmerer Wolfgang Cavelius, zugleich KEG-Geschäftsführer, wehrte sich. Es stimme nicht, dass nichts passiert sei. Man arbeite an der Umsetzung des Wirtschaftsplanes. Konkrete Daten oder Fakten: Fehlanzeige. Auf Anraten der CDU soll die KEG den Sachstand in der nächsten Sitzung des Rates berichten.

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