Eile geboten

Friseure für die ersten Wochen ausgebucht

Endlich wieder professionell im Einsatz: Friseurschere, Kamm und Rasierer.

Endlich wieder professionell im Einsatz: Friseurschere, Kamm und Rasierer.

juka Siegen. Seit dem 16. Dezember passiert in den heimischen Friseursalons nichts mehr. Selbst wer kurz vor dem Lockdown noch einen Termin ergattert hatte, wartet seit mittlerweile genau zwei Monaten auf einen Haarschnitt. Illegale Dienstleistungen oder Stylingversuche in der Familie oder unter Freunden mal ausgenommen. Doch seit einigen Tagen gibt es Hoffnung. Ab dem 1. März sollen die Friseure wieder öffnen. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach den Terminen. Besonders natürlich in den ersten Tagen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die ersten Wochen fast ausgebucht

„Der Andrang ist gigantisch“, erzählt Ulli Bönisch, Inhaber des Haarstudios Verlockend in Eiserfeld. Die ersten zwei Wochen seien fast schon komplett belegt, Termine gab es bereits am Freitagmittag nur noch ab der dritten Märzwoche. „Zum Glück haben sich einige noch nicht im Keller die Haare schneiden lassen“, lacht Ulli Bönisch.

Friseure sind erleichtert

Dem 1. März fiebern der Inhaber und seine Kollegen nun regelrecht entgegen. „Wir sind mehr als nur froh, wieder arbeiten zu können. Auch, weil keiner weiß, ob und wann die Unterstützungen bei uns ankommen“, zeigt Bönisch die finanzielle Komponente auf. Darin sieht er auch den Grund, dass sich viele Neukunden gemeldet hätten. „Einige Kollegen haben es leider auch nicht überstanden“, weiß Bönisch.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Ähnliches kann Ilka Müller von „Müller die Frisöre“ berichten. „Das Telefon geht ununterbrochen“, zeigt Müller auf. Für drei Wochen war man bereits am Freitag ausgebucht. Ob man sich noch Sorgen darum macht, dass es Anfang März wirklich wieder losgeht? „Die Zuversicht bei den Kunden ist groß. Die Bedenken sind eher auf unserer Seite“, so die Friseurin. Insgesamt sei die Erleichterung aber schon groß gewesen, dass es endlich wieder losgeht. „Wir hoffen jetzt einfach, dass es so bleibt.“ Diese Hoffnung dürften alle Friseure in der Region teilen.

Ortschaften nacheinander abarbeiten

Eine weitere Komponente beim großen Ansturm auf die Termine gibt es für Viola Münzner. Die Friseurin bietet nämlich einen mobilen Service an, schneidet die Haare nicht zentral in einem Salon. „Es haben sich direkt gut 80 Prozent meiner Kunden gemeldet und wollten einen Termin ausmachen“, freut sich Münzner, die normalerweise nicht in Vollzeit arbeitet, dies aber für die ersten beiden Wochen im März ändern wird. Konkrete Termine hat sie allerdings noch nicht vereinbart, sondern darum gebeten, dass die Kunden ihr Terminwünsche zukommen lassen.

„Ich werde dann einen Plan erarbeiten, um einen möglichst guten Ablauf zu ermöglichen und die Fahrten zwischen den Terminen so kurz wie möglich zu halten“, erklärt Münzner. So könnte man beispielsweise eine Ortschaft nach der anderen abarbeiten, um möglichst schnell viele Kunden zu bedienen. Damit die Haare nicht noch länger werden, als sie mittlerweile ohnehin schon sind.

Mehr aus Siegen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken