Fahndung erst nach sieben Tagen

Sexuelle Übergriffe auf zwei junge Frauen

In beiden Fällen blieben die Frauen äußerlich unverletzt.

In beiden Fällen blieben die Frauen äußerlich unverletzt.

sz/kalle Geisweid. Hätte es zu dem sexuellen Übergriff am Mittwoch auf eine 25-jährige Frau überhaupt kommen müssen, wenn die Polizei bereits bei einem ähnlichen Übergriff Ende vergangener Woche eine öffentliche Fahndung eingeleitet und der Tatverdächtige hätte ermittelt werden können? Bereits am vergangenen Freitag gegen 7.30 Uhr ist eine junge Frau, die in Geisweid mit ihrer vierjährigen Tochter unterwegs war, von einem Mann in augenscheinlich sexueller Absicht angefasst worden. Die Frau befand sich auf einem Fußweg, der die Ludwig-Kenter-Straße mit der Breitscheidstraße verbindet. Die 23-jährige wehrte sich sofort. Der Unbekannte ließ von ihr ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Ludwig-Kenter-Straße. Die Frau sowie ihre Tochter blieben unverletzt.

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Am Mittwochmorgen dieser Woche kam es dann zu einem ähnlichen Zwischenfall. Ein Übergriff gegen 7.15 Uhr, ebenfalls in Geisweid, auf eine 25-Jährige. Sie befand sich zu dem Zeitpunkt im Bereich der Birlenbacher Hütte in Höhe des Berufsbildungszentrums (BBZ) zu Fuß auf dem Weg zur Arbeit. Ein Mann fasste auch in diesem Fall die Frau von hinten an und zog sie an sich heran. Die Szene wurde nach ersten Ermittlungen von einem vorbeifahrenden Autofahrer oder einer Autofahrerin beobachtet, der oder die sofort hupte. Daraufhin ließ der Täter von der 25-jährigen los und rannte in Richtung Weidenau weg. Die junge Frau blieb zum Glück ebenfalls unverletzt.

Die Polizei ermittelt und geht nun mehreren Hinweisen nach. In beiden Fällen wird der Tatverdächtige wie folgt beschrieben:

- junger Mann, zwischen 17 und 25 Jahren, - ca. 160 bis 170 cm groß, - normale Statur,  - vermutlich afrikanischer Herkunft,  - kurze dunkle Haare,  - dunkle Bekleidung (Winterjacke),  - in einem Fall trug er einen großen dunkelgrünen Rucksack. 

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Die Kriminalpolizei nimmt weitere Hinweise unter Tel. (02 71) 70 99-0 entgegen. Insbesondere wird der Autofahrer bzw. die Autofahrerin, der/die im zweiten Fall gehupt hat, gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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