Freibäder Siegen und Karl-May-Festival

Alle Corona-Modellprojekte auf Eis gelegt

Erst wenn das Infektionsgeschehen es zulässt und das Wetter mitspielt, kann die Krönchenstadt ihre beiden städtischen Freibäder in Kaan-Marienborn (Bild) und in Geisweid im Rahmen des Modellprojektes öffnen.

Erst wenn das Infektionsgeschehen es zulässt und das Wetter mitspielt, kann die Krönchenstadt ihre beiden städtischen Freibäder in Kaan-Marienborn (Bild) und in Geisweid im Rahmen des Modellprojektes öffnen.

ch/sz Siegen/Elspe/Düsseldorf. Das hat sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sicherlich anders vorgestellt: Es ist noch keine 14 Tage her, da verkündete er bei maximaler medialer Aufmerksamkeit, welche Kommunen im Land zu Modellregionen werden und sich auf weitreichende Corona-Lockerungen freuen dürfen. Zum ursprünglich geplanten Start der Modellprojekte haben allerdings nur zwei von 14 Kommunen die Mindestvoraussetzung erfüllt. Coesfeld hatte am Montagmorgen laut Robert-Koch-Institut eine Wocheninzidenz von 88,9 und Münster einen Wert von 99,9 – damit halten diese Kommunen eigentlich die Vorgabe ein, den von Pinkwart geforderten Startwert unter 100 zu haben.

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Karl-May-Festival und Freibäder Siegen bleiben dicht

Die anderen zwölf Kommunen, die das Wirtschaftsministerium zur Teil-Öffnung des öffentlichen Lebens ausgewählt hatte, haben eine dreistellige Sieben-Tage-Inzidenz, darunter auch die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein. In Elspe wollten das Karl-May-Festival in der kommenden Woche seine Bühne und in Siegen die städtischen Freibäder zum Saisonstart ihre Tore öffnen.

Allerdings sind alle Starts auf Eis gelegt worden. In den Modellkommunen soll mit Schnelltests und Nachverfolgungs-App nachgewiesen werden, dass der Betrieb von Sport- und Kulturstätten sowie von Außengastronomie auch in Pandemie-Zeiten möglich ist.

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Bereits als Pinkwart vor Kurzem bekanntgab, welche 14 Kommunen sich unter den 46 Bewerbern durchgesetzt hatten, war die Freude nur gedämpft: Die Voraussetzung, zum Start des Vorhabens nur eine zweistellige Inzidenz haben zu dürfen, erschien schon damals nur schwer machbar oder gar unmöglich.

Vom Tisch sind die Modellkommunen noch nicht, heißt es aus Düsseldorf. Sollte sich die Infektionslage in den Kreisen deutlich entspannen, könnten sie loslegen. Immerhin könnten in Coesfeld im Laufe dieser Woche noch Sportstätten im Rahmen des Modellvorhabens aufmachen, für Montag standen Beratungen von Kommunalvertretern zu dieser Möglichkeit auf dem Programm. Die Außengastronomie sowie Kulturstätten bleiben hingegen geschlossen.

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