Hoffen auf positive Folgen für die Wirtschaft

Unternehmen wollen mehr Uni in der Stadt

City statt Haardter Berg: Geht es nach der Wirtschaft, soll die Uni mehr und mehr in der Innenstadt Siegen Einzug halten.

City statt Haardter Berg: Geht es nach der Wirtschaft, soll die Uni mehr und mehr in der Innenstadt Siegen Einzug halten.

sz Siegen. „Dass die Universität und die Stadt in den kommenden Jahren noch weiter zusammenwachsen, findet die große Mehrheit der Unternehmen im Siegener Stadtgebiet sehr gut. Sie sieht im eingeleiteten Umzug der Universität große Chancen, die man beherzt ergreifen sollte. Zugleich verdeutlichen die Firmen mit den Verkehrs- und Wohnraumfragen die aus ihrer Sicht wesentlichen Themen, die dringend mitgedacht werden müssen. Auf die Stadt und ihre Verwaltung kommt eine Herkulesaufgabe zu, für die sie eine breite Unterstützung benötigt.“ Dieses Fazit zieht IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener aus den Ergebnissen einer IHK-Blitzumfrage zum geplanten weiteren Umzug der Universität in Siegens Stadtmitte.

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IHK befragt über 2000 Unternehmen aus Siegen

Befragt wurden rund 2100 Unternehmen in Siegen, von denen sich 299 Betriebe beteiligten. Mehr als drei Viertel der an der Umfrage mitwirkenden Unternehmen (76 Prozent) sind demnach der Auffassung, dass sich das Projekt positiv oder sehr positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung Siegens auswirken wird. Mehr als jeder vierte Betrieb (29 Prozent) geht davon aus, dass das Projekt unmittelbare positive oder sehr positive Effekte auf das eigene Unternehmen hat.

IHK-Geschäftsführer Hans-Peter Langer: „Die schon heute zu beobachtende strukturelle Verjüngung des Stadtlebens aufgrund des studentischen Lebens im Zentrum legt einen positiven Trend für die künftige demografische Entwicklung für viele offenbar nahe.“ In der Belebung der Innenstadt wird die größte Chance des Projektes für die Stadt gesehen: 74 Prozent halten sie für eine wahrscheinliche Folge der angestoßenen Entwicklung. Eine Verbesserung des Images der Stadt erwarten 53 Prozent der Befragten, 49 Prozent gehen von einer Steigerung der Vielfalt im Gastronomieangebot aus.

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Mehr Uni in der Stadt führt zu Verknappung des Wohnraums

Hans-Peter Langer: „Neben den Chancen des Vorhabens werden aber auch einige Risiken gesehen.“ So glauben 53 Prozent der Befragten, dass der fortgesetzte Umzug der Uni in die Stadtmitte zu einer Verknappung des Wohnraumes in der (Innen-)Stadt führen wird. 47 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sich die Mieten und Immobilienpreise in der (Innen-)Stadt erhöhen werden. Was den Verkehr angeht, treibt die Hälfte der Unternehmen die Sorge um, dass sich die Parkplatzsituation im Zentrum verschlechtern und der Parksuchverkehr zunehmen wird. Ein Drittel der Unternehmen (33 Prozent) glaubt, dass sich die Verkehrsdichte erhöhen wird.

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