Impfstopp auch in Heimen (Update)

Impfzentren starten eine Woche später

Wirklich rund läuft es mit der Corona-Impfung weiterhin nicht - die Impfzentren nehmen nun später als geplant ihren Betrieb auf.

Wirklich rund läuft es mit der Corona-Impfung weiterhin nicht - die Impfzentren nehmen nun später als geplant ihren Betrieb auf.

juka Siegen/Olpe. Die Lieferengpässe beim Corona-Impfstoffhersteller Biontech/Pfizer haben auch immer größere Auswirkungen auf das Impfgeschehen in der Region. Nachdem bereits die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen seit Mittwoch nicht mehr mit Impfstoff beliefert werden können (die SZ berichtete), sind nun auch die Alten- und Pflegeheime sowie die Impfzentren betroffen. Am Mittwoch und Donnerstag wurden und werden zwar noch vereinzelt Erstimpfungen in den Einrichtungen durchgeführt, ab Freitag ist damit aber erst einmal Schluss. Bis zum Ende des Monats werden dann nur noch Zweitimpfungen durchgeführt, die ausstehenden Erstimpfungs-Bestellungen storniert. Das geht aus einem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums hervor, der der Siegener Zeitung vorliegt. „Die von Biontech aktuell mitgeteilten geänderten Liefermengen machen zwingend eine Änderung der Impfplanung erforderlich“, heißt es darin.

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Heime in Siegen-Wittgenstein warten auf Corona-Impfstoff

Nach SZ-Informationen werden gut 100.000 Impfdosen weniger an das Land Nordrhein-Westfalen geliefert als ursprünglich einkalkuliert.Besonders bitter ist dieser Impfstopp auch für den Kreis Siegen-Wittgenstein, in dem bis Ende Januar eigentlich alle verbleibenden Alten- und Pflegeheime die erste Impfung bekommen sollten. Daraus wird nun allerdings nichts. Zwar gingen die Impfungen am Mittwoch und Donnerstag noch weiter, fertig ist man mit allen Einrichtungen dann allerdings noch nicht. Diese müssen sich jetzt bis zur ersten Februarwoche gedulden und haben erst dann die Chance auf die erste Impfung. Die Bestellungen müssen dann zudem neu getätigt werden. Wichtige Zeit, auch mit Blick auf die notwendige zweite Dosis, geht somit ins Land.

Impfstopp verzögert das Geschehen im Kreis Olpe nicht

Etwas glimpflicher davongekommen ist derweil der Kreis Olpe. Da dort bereits seit über einer Woche alle impfwilligen Bewohner und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegeheimen mit der ersten Dosis geimpft worden sind, verzögert der Impfstopp das Geschehen dort nicht. Die erforderlichen Zweitimpfungen sollen bis Ende Januar abgeschlossen sein und werden nach Auskunft des Gesundheitsministeriums auch ausdrücklich weiterhin durchgeführt.

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Impfzentren starten eine Woche später

Keine Unterschiede zwischen den Kreisen gibt es derweil beim Start der Impfzentren. Auch in Eiserfeld und Attendorn kann der Starttermin am 1. Februar aufgrund der Lieferengpässe nicht eingehalten werden, stattdessen sollen die über 80-Jährigen nun ab dem 8. Februar, also eine Woche später, geimpft werden. Am Start der Terminvergabe ändert sich derweil nichts. Ab dem 25. Januar (8 Uhr) können sich Menschen über 80 für die Impfungen anmelden. Möglich sein wird das online unter www.116117.de oder telefonisch unter der (0800) 11 61 17 02.

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