In Zeiten von Corona

Geteilte Meinungen zum Weihnachtsmarkt Siegen

Die Siegener Zeitung fragt nach: Soll in Zeiten der Corona-Pandemie ein Weihnachtsmarkt in Siegen stattfinden?

Die Siegener Zeitung fragt nach: Soll in Zeiten der Corona-Pandemie ein Weihnachtsmarkt in Siegen stattfinden?

sabe Siegen. Viele freuen sich das ganze Jahr auf das besondere Ambiente des heimischen Weihnachtsmarkts. Gemütlich schlendern oder auch Zusammenstehen mit einem wärmenden Heißgetränk in der einen und einem süßen Crêpe in der anderen Hand. Der Traditionsmarkt am Unteren Schloss ist aus der Adventszeit eigentlich nicht mehr wegzudenken. In Zeiten der Pandemie ist natürlich alles und auch das völlig anders. Weihnachtsmarkt und Corona – geht das zusammen? Die Konzepte für ein pandemiekonformes Marktgeschehen liegen jedenfalls vor. Veranstalter des Traditionsmarkts am Unteren Schloss, Philip De Knuydt, hatte gleich zwei Konzepte erarbeitet, die er dem Beirat der Stadt Siegen am Mittwoch vorlegte und die derzeit von Rathaus und Politik geprüft werden. Aber: Lohnt der Kraftakt in Sachen fröhliche Weihnacht mit Hygienekonzept überhaupt oder hat Corona ohnehin die Lust auf gebrannte Mandeln, Bratwurst und Co. gedrückt?

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"Ja" oder "Nein" zum Weihnachtsmarkt Siegen in Zeiten von Corona?

Eine nicht repräsentative SZ-Umfrage zeigt – es ist ein enges Rennen, es steht unentschieden zwischen den zwei Meinungen. Von 177 Befragten stimmten 89 Teilnehmer für „Ja“, die restlichen für „Nein“, also für die Absage. Ähnliches spiegeln die Meinungsäußerungen, die die SZ auf ihrem Facebook-Kanal erreichen. „Wenn noch länger auf alles verzichtet werden soll, braucht nichts mehr öffnen. Es gehen doch langsam reihenweise kleine Läden und Existenzen den Bach runter“, findet ein Kommentator und trifft damit einen Nerv: „Für die Veranstalter vielleicht ein kleiner Lichtblick. Für mich nicht so wichtig. Wir haben dieses Jahr schon auf so viel verzichten müssen. Aber hier geht es auch um die Menschen, die um ihre Existenz kämpfen. Wenn es klappt, ohne neue Hotspots zu schaffen, wäre das sicher wichtig“, schreibt eine andere Nutzerin.

Corona und Glühwein passt für viele nicht zusammen

Ideen zur coronatrotzenden Besinnlichkeit hat die Community auch: „Wenn man den Weihnachtsmarkt wieder – so wie früher – in der Bahnhofstraße anfangen, dann bis zum Unteren Schloss und über die Kölner Straße hoch bis zum Marktplatz am Rathaus verteilen würde dann dürfte es doch rein theoretisch funktionieren.“ Aber: Es mehren sich auch Gegenstimmen. Corona und Glühweintrinken geht für viele nicht zusammen. „Mit beschränkter Gästezahl, vorgeschriebener Höchstverweildauer und Maske? Sorry, nein!“, findet eine Meinung bei vielen Anklang, während eine noch schärfere Variante so und ähnlich in vielerlei Ausformung zu lesen ist: „Unverantwortlich. Man kann ja einmal in diesen unruhigen Zeiten darauf verzichten.“

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