Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ mit Online-Aktionswoche

Familienfreundlichkeit im Fokus

Aufgabe des Kompetenzzentrums Frau und Beruf ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, sich familienfreundlich aufzustellen und dies dann auch mit einem Zertifikat auszuzeichnen.

Aufgabe des Kompetenzzentrums Frau und Beruf ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, sich familienfreundlich aufzustellen und dies dann auch mit einem Zertifikat auszuzeichnen.

sz Siegen/Bad Berleburg/Olpe. „Familienfreundliche Unternehmen in Südwestfalen“ – ist das Thema einer Online-Aktionswoche, die erstmals vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf, „Competentia“, Siegen-Wittgenstein/Olpe durchgeführt wird. Unter www.unternehmen-vereinbarkeit.de werden ab Mittwoch, 30. September, eine Woche lang verschiedene Angebote zu sehen sein: Geplant sind u. a. Unternehmensvideos zum Thema Familienfreundlichkeit, Web-Seminare, und Videobotschaften. Pro Tag sind zwei bis drei Aktionen geplant, die jeweils kurzfristig freigeschaltet werden. Neue Aktionsformen, wie z. B. eine Telefonsprechstunde für kleine und mittlere Unternehmen oder ein virtuelles Netzwerktreffen für familienfreundliche Unternehmen ergänzen das Angebot. Zudem stellen einige bereits als „familienfreundlich“ ausgezeichnete Unternehmen ihre Arbeit vor.

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Arbeit und Familie unter einen Hut bekommen

Mit diesem Corona-gerechten Format möchte das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Antworten auf die Frage geben: „Wie bekomme ich Arbeit und Familie erfolgreich unter einen Hut?“ Für viele Beschäftigte ist das eine ganz wichtige Frage – egal ob es um Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen geht. Viele Unternehmen reagieren inzwischen darauf, indem sie z.B. flexible Arbeitszeitmodelle oder individuelle Lösungen für Pflegesituationen anbieten. Aufgabe des Kompetenzzentrums Frau und Beruf ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, sich familienfreundlich aufzustellen und dies dann auch mit einem Zertifikat auszuzeichnen. So tragen inzwischen bereits rund 200 Unternehmen in Südwestfalen das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“. Für Landrat Andreas Müller ist solch ein Zertifikat auch ein klarer Standort- und Wettbewerbsvorteil für Unternehmen in Bezug auf die Anwerbung von Fach- und Führungskräften.

Landrat Andreas Müller hebt großes Netzwerk hervor

Die Online-Aktionswoche haben die Mitarbeitenden der Kompetenzzentren Siegen-Wittgenstein/Olpe, Märkische Region und Hellweg/Hochsauerland gemeinsam vorbereitet. Andreas Müller freut sich über dieses Kooperationsprojekt, da erstmalig ein Austausch der teilnehmenden Unternehmen südwestfalenweit möglich gemacht wird. „Es ist bereits ein großes Netzwerk entstanden, in dem sich Unternehmen verschiedener Größe aus unterschiedlichsten Branchen darüber austauschen, wie sie für die Mitarbeitenden familienfreundliche Strukturen schaffen können“, so der Landrat, der auch eine virtuelle Grußbotschaft zum Auftakt der Aktionswoche spricht. Unternehmen, die noch nicht mit dem Zertifikat ausgezeichnet wurden, aber daran interessiert sind, sich familienfreundlicher aufzustellen, finden in den verschiedenen Angeboten der Aktionswoche hilfreiche Tipps.

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Jeden Tag ein anderes Motto

Jeder Aktionstag steht unter einem anderen Motto. Los geht es am 30. September mit „Familienfreundlichkeit ist vielseitig“. Ab 16 Uhr wird in einem Videobeitrag die Firma Hufnagel aus Olpe vorgestellt, die den Zertifizierungsprozess bereits erfolgreich durchlaufen hat. Der 1. Oktober steht unter dem Thema „Familienfreundlich? Der Check-Up“. Ab 13 Uhr nehmen Sabine Bartmann und Carla Hömberg vom Kompetenzzentrum Siegen-Wittgenstein/Olpe die Frage „Bin ich familienfreundlich genug?“ in den Fokus. Sie werden den Zertifizierungsprozess erläutern und stehen anschließend in einer Telefonsprechstunde für Rückfragen zur Verfügung. In den folgenden Tagen sind Themen wie „Kinderbetreuung“, „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ „Best-Practice-Beispiele“ weiterhin im Mittelpunkt. Abgerundet wird die Aktionswoche am 7. Oktober mit einer weiteren telefonischen Beratungssprechstunde. Die Kompetenzzentren sind Teil der Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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