Kontaktbeschränkungen

Diese Corona-Lockerungen greifen an Ostern

Zu Ostern – vom 1. bis zum 5. April – lockert das Land die strengen Kontaktbeschränkungen.

Zu Ostern – vom 1. bis zum 5. April – lockert das Land die strengen Kontaktbeschränkungen.

ihm Siegen/Olpe. Zu Ostern – vom 1. bis zum 5. April – lockert das Land die strengen Kontaktbeschränkungen. Liegen die Inzidenzen in einem Kreis drei Tage lang über 100, darf sich ein Hausstand normalerweise nur noch mit höchstens einer weiteren Person im öffentlichen Raum treffen, schreibt die Corona-Schutzverordnung vor. Zu Ostern aber gilt: Man darf sich auch mit mehreren Personen eines anderen Hausstandes treffen, insgesamt darf die Gruppe bis zu fünf Personen umfassen. Der Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte dazu der SZ, man wolle mit dieser Regelung den gemeinsamen Osterspaziergang ermöglichen.

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Oster-Lockerung spielt in Siegen-Wittgenstein keine Rolle

Für den Kreis Olpe ist diese Bestimmung vermutlich relevant, denn es ist anzunehmen, dass die Inzidenz in Olpe weiter höher als 100 liegen wird. Für den Kreis Siegen-Wittgenstein spielt die Oster-Lockerung allerdings keine Rolle. Denn hier gilt die strenge Allgemeinverfügung, die Kontakte noch viel drastischer beschränkt. Danach gilt für den öffentlichen Raum ohnehin: Ein Hausstand darf nur eine weitere Person treffen. Kinder bis 14 zählen dabei nicht mit. Wie berichtet, regelt der Kreis sogar die Kontakte im Privaten. Hier haben Leser immer wieder Nachfragen gestellt. Deshalb noch einmal die beiden wichtigen Bestimmungen: Zu Hause kann man sich mit einer Person treffen, die nicht zum eigenen Hausstand gehört. Diese Person kann von zu betreuenden Kindern begleitet werden. Es spielt keine Rolle, wie viele Menschen insgesamt in der Wohnung sind.

Abstand halte im Wohnzimmer nützt nichts

Zu Hause kann man sich auch mit mehreren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Dann aber ist die Gesamtzahl der Menschen auf fünf begrenzt, Auch hier zählen Kinder bis 14 nicht mit. Die Allgemeinverfügung ist besonders weitgehend, weil sie das „Schlupfloch“ des Abstands, das die Corona-Schutzverordnung lässt, nicht erlaubt. Nach der Verordnung des Landes können sich Menschen in beliebiger Zahl im öffentlichen Raum begegnen, wenn sie einen Mindestabstand von 1,50 m einhalten. In der Allgemeinverfügung des Kreises wird auf den Abstand nicht mehr hingewiesen, hier ist „der gemeinsame Aufenthalt in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken“ reglementiert. Abstand halten im Wohnzimmer nützt also nichts.

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