Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd

Jürgen Haßler verabschiedet sich nach 45 Jahren

Jürgen Haßler, langjähriger Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd, wurde nach 45 Jahren in Ruhestand verabschiedet.

Jürgen Haßler, langjähriger Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd, wurde nach 45 Jahren in Ruhestand verabschiedet.

sz Siegen/Bad Berleburg/Olpe. Sein Name ist fest mit der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd verbunden: Jürgen Haßler. Nun ist der langjährige Geschäftsführer nach rund 45 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. In einer kleinen Feierstunde im Haus der Siegerländer Wirtschaft wurde der 66-Jährige kürzlich in Corona-bedingt kleinem Rahmen verabschiedet.

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Im Beisein von Mitarbeitern der Kreishandwerkerschaft und Vertretern der 20 Innungen dankte Kreishandwerksmeister Frank Clemens Jürgen Haßler für seinen unermüdlichen Einsatz: „In all den Jahren haben Sie die Themen unseres heimischen Handwerks wahrgenommen und dabei immer 100 Prozent und mehr gegeben. Was wir in der Zusammenarbeit besonders geschätzt haben, ist Ihre hohe Zuverlässigkeit. Sie sind auf die Dinge, die wir an Sie herangetragen haben, eingegangen und haben diese auch vorangebracht.“ Auch Jochen Renfordt, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, sein Stellvertreter und zugleich Ehrenobermeister der heimischen Friseurinnung, Reiner Gerhard, sowie Geschäftsführer Christoph Dolle waren gekommen. „Sie haben die Kreishandwerkerschaft zu einer starken Einheit gemacht. Sie waren ein gefragter Gesprächspartner in der Region und darüber hinaus. Auch in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie waren Sie für Ihre Mitgliedsbetriebe da“, so Jochen Renfordt in seinem Grußwort.

Jürgen Haßler wurde 1984 sellv. Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft

Der Karriereweg, den Jürgen Haßler gegangen ist, ist außergewöhnlich: Nach der Bundeswehr stand eigentlich ein BWL-Studium auf dem gedanklichen Plan. Als er dann jedoch zur Berufsberatung ging, wurde ihm vorgeschlagen, zunächst eine Ausbildung zu machen, denn BWL-Studenten gebe es genug. Bei der Kreishandwerkerschaft sei eine Lehrstelle frei. 1976 als Auszubildender zum Verwaltungsfachangestellten begonnen, wurde er 1984 stellv. Geschäftsführer und 2008 schließlich Geschäftsführer. „Das Handwerk hat mich gefangen, geformt und weitergebracht. Ich war in all der Zeit immer mit Herzblut, Leidenschaft und Begeisterung dabei“, lässt Jürgen Haßler die vergangenen Jahre Revue passieren. Die Position des Geschäftsführers sei herausfordernd, aber schön gewesen. Rund 145 Termine habe er durchschnittlich nach 17 Uhr im Jahr wahrgenommen. „Meine Frau hat mir immer den Rücken freigehalten. Ohne sie hätte ich das nicht geschafft.“ Ebenso bedankte er sich bei dem Team der Kreishandwerkerschaft für die sehr gute Arbeit und den Rückhalt.

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Jürgen Haßler geht nach 45 Jahren in den beruflichen Ruhestand

Nach rund 45 Jahren fällt der Abschied nicht leicht: „ Mit 66 Jahren muss ich mich nun neu aufstellen. Aber ich werde mich sicherlich im Ehrenamt engagieren, es ist ein Ruhestand von der Arbeit, aber nicht vom Leben.“ Die Nachfolge von Jürgen Haßler hat, wie bereits berichtet, am 1. Juli Stefan Simon angetreten. Der 46-jährige Jurist ist seit über eineinhalb Jahren bei der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd tätig und lebt mit Frau und Sohn in Sundern. Kreishandwerksmeister Frank Clemens nutzte auch die Gelegenheit, um Stefan Simon „in der Handwerksfamilie“ zu begrüßen.

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