Landesweiter Probealarm

Am Donnerstag ertönen die Sirenen wieder

Am Donnerstag heulen in Siegen-Wittgenstein wieder die Sirenen.

Am Donnerstag heulen in Siegen-Wittgenstein wieder die Sirenen.

ap Siegen. Ob Großbrand, Unwetterwarnung, Bombenentschärfung oder Terroranschlag – die Zahl der Naturkatastrophen und Bedrohungslagen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. In solchen Gefahrensituationen arbeiten Verwaltungen der Kommunen mit vielen weiteren Akteuren Hand in Hand, um die Bürger rechtzeitig zu informieren. Um dieses Zusammenspiel regelmäßig zu testen, aber auch um die Bevölkerung für die Bedeutung der Sirenensignale zu sensibilisieren und den Ablauf einer Gefahrensituation zu demonstrieren, sind Probedurchläufe sehr wichtig.

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Sirenen-Alarm in Siegen-Wittgenstein ab 11 Uhr

Der Sirenen-Alarm wird am Donnerstag im Kreis Siegen-Wittgenstein um 11 Uhr zu hören sein. Informationen zu aktuellen Warnungen oder Gefahrenlagen können außerdem über „NINA“ (Notfall-, Informations. und Nachrichten-App) abgerufen werden. Über die kostenlose Smartphone-Anwendung können Feuer- und Rettungsleitstellen die Nutzer bei Unglücksfällen direkt informieren. Wer die App auf seinem Handy installiert hat, bekommt auch darüber eine Probewarnmeldung angezeigt. Informationen über aktuelle Gefahrenlagen gibt es außerdem auf den Facebook-Seiten der Kreisleitstelle Siegen-Wittgenstein, des Kreises und der Kommunen. Im Ernstfall gilt beim Ertönen der Sirenen folgende Verhaltensempfehlung: geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen, (Lokal-)Radio einschalten und auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr und Polizei achten. Die Notrufnummern sollten für wirkliche Notfälle freigehalten werden.

Warntag im September verdeutliche große Probleme mit der App "NINA"

Wie wichtig eine Überprüfung der technischen Infrastruktur ist, hat der vergangene Warntag am 9. September verdeutlicht. Hier gab es nicht nur große Probleme mit der Alarm-App „NINA“ – auch die Sirenen waren mancherorts kaum oder gar nicht zu hören. Davon berichteten viele SZ-Leser in den sozialen Netzwerken. Bernd Schneider, Kreisbrandmeister für Siegen-Wittgenstein, liefert dafür die Erklärung: „Wir haben hier kein flächendeckendes Sirenennetz. Da kann es durchaus passieren, dass man den Alarm an manchen Standorten nicht hört.“ Gegebenenfalls könnten die Kommunen dann schrittweise nachsteuern. So seien die technischen Probleme, die im September festgestellt wurden, mittlerweile behoben worden, teilt der Kreisbrandmeister mit.

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