Landrat reagiert auf Quoten-Kritik

Schlagabtausch in der Impfdebatte geht weiter

Der Landrat führt mehrere Faktoren an, warum im Kreisgebiet bislang nicht mehr geimpft worden sei.

Der Landrat führt mehrere Faktoren an, warum im Kreisgebiet bislang nicht mehr geimpft worden sei.

ch/sz Siegen/Bad Berleburg. Schlagabtausch in der Impfdebatte: Siegen-Wittgensteins Landrat Andreas Müller (SPD) hat auf die kritische Frage des CDU-Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein geantwortet, warum der Kreis in Westfalen-Lippe das Schlusslicht bei der Impfquote pro Einwohner ist. Oder anders gefragt: Warum wurden bisher prozentual weniger Menschen gegen das Coronavirus geimpft als in anderen Kreisen? Der Grund dafür sei schlicht und einfach die Erfolgsgeschichte des Programms „Leben und Wohnen im Alter“, so der Landrat.

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Der Kreis setze seit Jahren konsequent auf ambulante Konzepte statt auf Pflegeheime. Müller: „Laut Zahlen des Landes haben wir pro 100 000 Einwohner die zweitwenigsten Heimbewohner. Bisher, in der ersten Impfphase, sind aber primär Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen geimpft worden. Unsere niedrige Heimplatzquote führt damit zum jetzigen Zeitpunkt auch automatisch zu einer niedrigen Impfquote“, erläutert der Landrat.

Hinzu kommen weitere Faktoren wie gekürzte Impfmengen, abgesagte Impftermine und der völlige Impfstopp Mitte Januar.

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