Mann zückt Messer (Update)

Wilde Schlägerei in Siegens Fußgängerzone

Das Kriminalkommissariat 4 in Siegen hat die Ermittlungen übernommen. Gegen die Personen werden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Das Kriminalkommissariat 4 in Siegen hat die Ermittlungen übernommen. Gegen die Personen werden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Siegen. Am Dienstagabend ist es zu einer Schlägerei mit mehreren beteiligten Personen in der Siegener Innenstadt gekommen.

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Verletzte bei Schlägerei in Siegen

Gegen 19.07 Uhr setzte die Kreisleitstelle die Polizei von einer Schlägerei im Bereich der Brüder-Busch-Straße in Kenntnis. Dabei solle es auch zu Verletzten gekommen sein. Die Polizei setzte mehrere Streifenwagen ein, die nach wenigen Minuten vor Ort eintrafen. Hier konnten noch vier Personen angetroffen werden. Nach ersten Erkenntnissen sind zwei Personengruppen in Streit geraten. Dabei soll ein 28-jähriger Iraker einem 23-jährigen Kontrahenten aus dem Irak eine Kopfnuss gegeben haben. Beide Personen verletzten sich hierbei leicht. Ein weiterer 28-jähriger Mann aus Syrien soll ein Messer gezogen haben. Er gab an, dass er damit bei den vermeintlichen Angreifern Eindruck habe machen wollen, damit sie ihn nicht ebenfalls attackieren. Zu dem Einsatz des Messers im Rahmen der Schlägerei sei es dann aber nicht gekommen.

Messer und Betäubungsmittel sichergestellt

Die Polizei konnte bei der Personendurchsuchung des 28-Jährigen neben dem Messer auch Betäubungsmittel finden. Bei der Kontrolle des 23-Jährigen, der die Kopfnuss erhalten hatte, konnten ebenfalls  Betäubungsmittel sichergestellt werden.

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Die beiden Verletzten kamen mit Rettungswagen zur weiteren Versorgung in zwei unterschiedliche Krankenhäuser.

Das Kriminalkommissariat 4 in Siegen hat die Ermittlungen übernommen. Gegen die Personen werden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Gegen den 28-Jährigen Messerinhaber erfolgte zusätzlich die Fertigung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige, da es sich um ein verbotenes Einhandmesser handelte.

Alle angetroffenen Personen erhielten einen Platzverweis. Die Betäubungsmittel und das Messer verblieben bei der Polizei.

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