Orkanböen in Norddeutschland erwartet

Meteo Siegerland: An der heimischen Region zieht der Sturm vorbei

Mittwoch sind sommerliche Höchsttemperaturen zu erwarten, doch das Sturmtief Hendrik bringt nicht nur  warme Temperaturen mit sich.

Mittwoch sind sommerliche Höchsttemperaturen zu erwarten, doch das Sturmtief Hendrik bringt nicht nur warme Temperaturen mit sich.

sz/RND Siegen/Bad Berleburg. Der goldene Oktober in der Region ist erst einmal vorbei. Das vergangene Wochenende glänzte mit viel Sonne und recht milden Temperaturen, die Aussichten für die kommenden Tage sind aber trüb. Das schreibt das Team von Meteo Siegerland. "Es wird windig", heißt es im aktuellen Facebook-Post der heimischen Wetterfrösche. Einen "Monstersturm" oder gar einen "Wintereinbruch" zum kommenden Wochenende werde es im Kreisgebiet jedoch nicht geben. Und weiter: "Ab Dienstag gelangen wir auf die Vorderseite von Sturmtief Hendrik über der Biskaya, mit dem kräftigen Wind kommen ungewöhnlich milde Luftmassen bis nach Mitteleuropa voran, bevor ab Donnerstag von Westen die nächste atlantische Strömungen wieder kühlere Luftmassen, Wind und Regen heranführen." 

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Mittwoch bleibt es bei einigen Schauern stark bewölkt. Die Temperaturen klettern auf sehr milde 15 bis 20 Grad. Der Wind weht mäßig stark, vor allem im Bergland kommt es zu stürmischen Böen aus Südwest. Am Donnerstag ändert sich an der trüben Herbststimmung nicht viel, es wird bei 9 bis 15 Grad deutlich kühler. Der weitere Trend ist laut Meteo Siegerland sehr unsicher.

Mit dem goldenen Oktober, hier an der Leimbachstraße in Siegen, ist es erst einmal vorbei.

Mit dem goldenen Oktober, hier an der Leimbachstraße in Siegen, ist es erst einmal vorbei.

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Besonders warm wird es am Oberrhein

Ein Blick auf das deutschlandweite Wetter: Aktuell zieht aus dem südwestlichen Mittelraum warme Luft in Richtung Deutschland und sorgt für angenehme Temperaturen. Am Mittwoch soll es dann noch mal richtig sommerlich werden: Das angesprochene Tief Hendrik sorgt deutschlandweit für warme Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad.

Bereits morgens steigen die Frühwerte auf 15 Grad – im Vergleich zu den vergangenen Tagen sei dies ein immenser Anstieg, da zuletzt morgens Frostwetter herrschte, erklärt Dominik Jung, Diplom Meteorologe, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Besonders warm wird es am Oberrhein, und in den Alpen werden sogar bis zu 25 Grad erwartet.“

Starke Stürme ziehen im Nordwesten Deutschlands auf

Doch schon Mittwochnachmittag und -abend ziehen starke Stürme auf und treffen zunächst den Nordwesten Deutschlands. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erreicht ein zweites Sturmfeld aus dem Südwesten vor allem das Saarland und Rheinland-Pfalz und zieht bis nach Niedersachsen. Dort sind Sturmböen von 90 bis 110 km/h zu erwarten und in höheren Lagen, auf dem Brocken und auf dem Feldberg im Schwarzwald besteht die Gefahr von Orkanböen. Auf dem Brocken können sogar Geschwindigkeiten von 150 bis 160 km/h entstehen. Donnerstag zieht das Sturmfeld dann weiter in den Osten bis zur Ostsee. „Ganz Deutschland wird in diesen Tagen betroffen sein“, so Jung.

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„Es sind keine 48 Stunden mehr, bis es losgeht, die Menschen sollten sich auf die Stürme und Orkanböen vorbereiten“, warnte Jung. Es sei mit Schäden und Behinderungen im Verkehr zu rechnen. Außerdem sollten sich die Bewohner der stark betroffenen Regionen vorbereiten und lose Gegenstände wie Tische, Stühle und Mülltonnen im Garten und auf dem Balkon befestigen. „Die Windgeschwindigkeiten erreichen mancherorts einen gefährlichen Bereich“, so Jung im Gespräch mit dem RND. Auch innerhalb des Sturmfeldes können sich in den sogenannten Randtiefs Wellen bilden, die weitere Orkanböen wahrscheinlich machen. Weniger betroffen sind die Nordsee sowie der äußerste Süden Deutschlands.

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