Panzerketten helfen beim Naturschutz

Rabiate Raubkatze mischt Trupbacher Heide auf

Der Kreuztaler Bernd Thomas saust über Stock und Stein. Zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2014 ist das Kettenfahrzeug im Einsatz für den Namen des Naturschutzes.

Der Kreuztaler Bernd Thomas saust über Stock und Stein. Zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2014 ist das Kettenfahrzeug im Einsatz für den Namen des Naturschutzes.

js Trupbach. Ungemütlich ist es an diesem Mittwoch auf der Trupbacher Heide. Das liegt nicht allein am Februarwetter, das sich mit nassem, kalten Regen von seiner besonders trüben Seite zeigt. Auch ein seltener Besucher sorgt dafür, dass Spaziergänger besser andernorts an die frische Luft gehen: Mit einem demilitarisierten "Pflegepanzer", einem früheren "Leopard"-Gestell, saust der Kreuztaler Bernd Thomas über Stock und Stein. Zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2014 ist das Kettenfahrzeug im Einsatz für den Namen des Naturschutzes.

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Ziel ist es, das Gelände an mehreren Stellen des Naturschutzgebiets sowohl aufzureißen als auch zu verdichten - um der Artenvielfalt auf die Sprünge zu helfen. Denn: Jahrzehntelang war das Areal als Truppenübungsplatz genutzt und von Panzerketten zerfurcht worden. Erst dadurch entstanden wertvolle Heideflächen mit Tümpeln, in denen sich zahlreiche Pflanzen- und Tierarten pudelwohl fühlen.

Der Kreuztaler Bernd Thomas saust über Stock und Stein. Zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2014 ist das Kettenfahrzeug im Einsatz für den Namen des Naturschutzes.

Der Kreuztaler Bernd Thomas saust über Stock und Stein. Zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2014 ist das Kettenfahrzeug im Einsatz für den Namen des Naturschutzes.

Um diese wertvollen Voraussetzungen lebendig zu halten, sind zahlreiche Maßnahmen notwendig. Als besonders effektiv hat sich der PS- und lautstarke Einsatz des alten Panzergestells herausgestellt. Für die normalen Besucher ist die Heide daher aber während des Pflegeeinsatzes nicht zu betreten. Das Gebiet gehört seit 2016 der NRW-Stiftung. Die führt diesen aufsehenerregenden "Aktionstag" in Abstimmung mit dem Bundesforstbetrieb, der Biologischen Station und der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein durch.

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Teuer ist das Spektakel übrigens nicht - die Kosten für den Auftritt des rasanten Panzergestells liegen weit unter den Alternativen wie beispielsweise einem Baggereinsatz. Hier geht es zur ausführlichen Berichterstattung inklusive Video.

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