Täter schlugen zehnmal zu

Kriminalpolizei sucht dreiste Trickbetrüger

Dieser Mann soll am 17. Dezember vergangenen Jahres eine 85-jährige Frau in Dreis-Tiefenbach um eine vierstellige Summe betrogen haben.

Dieser Mann soll am 17. Dezember vergangenen Jahres eine 85-jährige Frau in Dreis-Tiefenbach um eine vierstellige Summe betrogen haben.

ihm Dreis-Tiefenbach/Deuz. Die Tat liegt schon Monate zurück, aber jetzt tritt die Polizei mit einer Fahndung an die Öffentlichkeit: Am 17. Dezember 2020 hat der Mann auf dem Foto eine 85-jährige Frau in Dreis-Tiefenbach um eine vierstellige Geldsumme betrogen. Mit der EC-Karte der Seniorin und ihrer PIN hob er an einem Geldautomaten im Dreis-Tiefenbacher Einkaufszentrum Bares ab. Die Karte bzw. das Portemonnaie der alten Frau hatte er zuvor mit einem Trick ergaunert. Er sprach die 85-Jährige an, die ihren Einkauf erledigte, und fragte sie, ob sie wohl wisse, wie viel Zucker in dem Toastbrot enthalten sei. Seine Großmutter sei zuckerkrank. Das Gespräch genügte dem Betrüger, um seinem Opfer die Geldbörse zu entwenden. Nur wenige Minuten danach registrierte die Überwachungskamera zwei Transaktionen des Verdächtigen, der mit einer auffällig bedruckten Maske unterwegs war, am Geldautomaten im Einkaufszentrum.

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Das Perfide: Die Masche wendete der Täter oder auch noch weitere in den letzten vier Monaten des Jahres 2020 im Raum Netphen mehrfach an. Zwei Fälle wurden aus dem Einkaufszentrum Kälberhof in Deuz gemeldet, acht solcher Betrugsdelikte spielten sich im Dreis-Tiefenbacher Zentrum ab.

PIN nirgendwo notieren

Immer wieder sind Senioren die Opfer, und immer wieder machen sie es den Tätern zu leicht, indem sie die PIN ihrer EC-Karte schriftlich bei sich tragen. Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass man die PIN keinesfalls irgendwo notieren und mitnehmen sollte. Bei der PIN-Eingabe sei unbedingt darauf zu achten, dass niemand zuschaut. Zwar ist die EC-Karte auch ohne PIN oft beim Einkaufen bares Geld wert, aber die Geheimnummer verhilft am Automaten zu ungleich größeren Summen als an der Supermarktkasse.

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Der oder die Trickbetrüger sind seit Dezember 2020 im Raum Netphen nicht mehr in Erscheinung getreten. Womöglich haben sie ihr „Arbeitsgebiet“ verlagert. Die Polizei Siegen hofft nun, dass sich trotzdem noch jemand an den abgebildeten Mann erinnert. Er sprach übrigens hochdeutsch.

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