Talbrücke Eisern

Sprengung steht bevor

Einen imposanten Anblick bietet die Talbrücke Eisern.

Einen imposanten Anblick bietet die Talbrücke Eisern.

kay Eisern. Unzählige Fahrzeuge sind in mehr als fünf Jahrzehnten über das markante Bauwerk zwischen den Autobahn-Anschlussstellen Siegen-Süd und Wilnsdorf gerollt. Zumindest auf einer Hälfte der 1967 errichteten Talbrücke Eisern wird nie wieder Verkehr unterwegs sein. Im Zuge des sechsspurigen Neubaus der 327 Meter langen und gut 50 Meter hohen Überquerung soll am 18. Oktober der nordöstliche Teil gesprengt werden, so die aktuelle Planung von Straßen NRW. Bereits jetzt fließt auf der betroffenen Brückenhälfte aufgrund notwendiger Rückbaumaßnahmen kein Verkehr mehr. Wenn alle Arbeiten erledigt sind, kann der Sprengmeister in Aktion treten. Er wird eine sogenannte „Fallrichtungssprengung“ vornehmen, natürlich nach höchsten Sicherheitsstandards. Läuft alles planmäßig, wird die Konstruktion parallel zum bestehenden Bauwerk zur Seite wegfallen. Im Anschluss an die Sprengung wird der nordöstliche Teil neu gebaut, später der südwestliche. Mit der Beendigung des nach aktuellem Stand etwa 44 Millionen Euro teuren Großprojekts rechnen die Verantwortlichen 2024 – dann sollen auch die Neubauten der Talbrücken Rinsdorf und Rälsbach beendet werden.

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