Verschärfte Schutzvorkehrungen beim Schulstart

Maskenpflicht auch für Grundschüler

Auch für Grundschüler herrscht ab Montag Maskenpflicht.  Die Schüler können eine Alltagsmaske, wie hier im Bild, allerdings nur tragen, wenn eine medizinische nicht passt. Unser Archivbild aus dem vergangenen Mai entstand in der Grundschule Weitefeld.

Auch für Grundschüler herrscht ab Montag Maskenpflicht. Die Schüler können eine Alltagsmaske, wie hier im Bild, allerdings nur tragen, wenn eine medizinische nicht passt. Unser Archivbild aus dem vergangenen Mai entstand in der Grundschule Weitefeld.

ch Siegen/Olpe/Düsseldorf. Am Montag geht es los: Die Grundschulen öffnen ihre Türen, Präsenzunterricht im Wechsel ist angesagt. Der Neustart – von den Mädchen und Jungen sehnlichst erwartet – wird überschattet von der aktuellen Infektionslage und der Angst vor Mutationen des Coronavirus: Die Schutzvorkehrungen werden verschärft. Laut Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gilt auf dem Schulhof grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Die Schüler könnten eine Alltagsmaske tragen, wenn eine medizinische nicht passt. Die Maske muss ab sofort auch von Grundschülern am Platz getragen werden. Als medizinische Masken gelten sogenannte OP-Masken, FFP2-Masken oder KN95-Masken. Sie sind bereits in Supermärkten oder im öffentlichen Nahverkehr Pflicht.

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Wechselmodell: Distanz- und Präsenzunterricht

Wie geplant, werden am Montag zunächst Grund- und Förderschüler sowie Schüler aus Abschlussklassen und Berufskollegs in den Präsenzunterricht zurückgeholt, so die Schulministerin bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Für die Grundschulen ist ein Wechselmodell aus Distanz- und Präsenzunterricht in halbierten Klassenstärken geplant. Damit kehrt laut Gebauer zunächst die Hälfte der rund 680.000 Grundschüler in die Klassen zurück. Die Abschlussjahrgänge mit rund 280.000 Schülern an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien können laut Gebauer auch in voller Klassen- oder Kursstärke unterrichtet werden. Hinzu kommen etwa 220.000 Schüler an Berufskollegs, die meist nur ein oder zwei Tage pro Woche Unterricht haben. Bei diesen Regelungen seien bis zum 7. März „keinerlei Änderungen“ vorgesehen, sagte Gebauer. Sollte die landesweite Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen „stabil“ unter 50 sinken, dann werde die Landesregierung über eine Erweiterung des Präsenzunterrichts entscheiden.

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