„Vogelsang“ in Weidenau

Bau von Achtfamilienhaus und Reihenhäusern geplant

So könnte die Wohnbebauung an der Schultestraße in Weidenau aussehen. Ein Achtfamilien- und 18 Reihenhäuser sind geplant.

So könnte die Wohnbebauung an der Schultestraße in Weidenau aussehen. Ein Achtfamilien- und 18 Reihenhäuser sind geplant.

js Weidenau. 18 Reihenhäuser mit insgesamt 24 Wohneinheiten und ein Achtfamilienhaus könnten demnächst eine Baulücke in Weidenau schließen. Der Siegener Stadtentwicklungsausschuss gab jetzt grünes Licht für eine Entwicklung im Quartier „Vogelsang“ in Weidenau. Die Firma Berge-Bau aus Erndtebrück und die Kreis- und Siedlungsgesellschaft Siegen möchten im Bereich der Schultestraße die Bagger anrollen lassen.

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Erschließung über die Schultestraße und "Am Vogelsang"

Das als „private Grünfläche“ deklarierte Hanggelände ist laut Stadtverwaltung „topografisch anspruchsvoll“ und soll daher parallel zu den Höhenlinien entwickelt werden. Die Reihenhäuser sollen ober- und unterhalb eines Wohnwegs angeordnet werden, städtebaulich eingepasst. Die unteren Häuser bekommen ihren Eingang im Obergeschoss, die oberen im Untergeschoss – somit gibt es zwei Grundrissvarianten. Alle Reihenhäuser sollen noch ein Dachgeschoss mit Satteldach erhalten, eine Dachterrasse soll „obenherum“ einen schlanken Fuß machen. Das Mehrfamilienhaus, in dem geförderte Wohnungen bereitgestellt werden sollen, ist mit drei Geschossen geplant – das obere wird ein Staffelgeschoss. Die Erschließung soll über eine Privatstraße erfolgen, für deren Bau und Unterhalt nicht die Stadt zuständig sein wird. Sie soll angeschlossen werden an die Schultestraße und die Straße „Am Vogelsang“, wodurch ein beachtlichen Gefälle von 18 bis 20 Prozent entsteht. Die Richtlinien sprechen daher dagegen, dass dieser Bereich öffentlich durchfahren werden kann. Wie genau die Straße angelegt wird, muss noch von einem qualifizierten Verkehrsbüro ausgetüftelt werden.

2017 wurde ein privates Bauprojekt nicht weiterverfolgt

Die Autostellplätze für die Reihenhäuser sollen zentral eingerichtet werden, damit die Erschließung den Charakter eines Wohnwegs erhält. Für das Mehrfamilienhaus sieht das Konzept Stellplätze im und vor dem Gebäude vor. Hier besteht noch Optimierungsbedarf, räumt die Stadt ein. Das notwendige Planverfahren soll von einem Planungsbüro durchgeführt werden, in Abstimmung mit und begleitet von der Stadt Siegen. Da in der Nachbarschaft, hangabwärts im Bereich der Talstraße, immer wieder Bauwünsche an die Verwaltung herangetragen werden, soll dieser Bereich in die Bebauungsplanung eingebunden werden. Schon 2017 hatte es einmal einen Vorstoß für ein privates Bauprojekt in diesem Bereich gegeben. Das wurde aber nicht weiterverfolgt, ruft die Bauverwaltung in Erinnerung. „Jetzt besteht aber die Chance, mit erfahrenen Akteuren aus der Region eine integrierte Wohnbaulandentwicklung durch Nachverdichtung zu realisieren.“

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