Landwirtschaftsministerin besuchte Bio-Bauern

Eckard Jungclaussen, Vorstand Demeter NRW und Mitbegründer des Birkenhofs, Jan Leifert, Dr. Gudrun Plesch und Ute Rönnebeck (LVÖ NRW), Ministerin Heinen-Esser und Andreas Schwienhorst, Vorstand Naturland NRW sprachen bei den Betriebsbesuchen auch über die Dürresituation.  Foto: Bioland Landesverband NRW

Eckard Jungclaussen, Vorstand Demeter NRW und Mitbegründer des Birkenhofs, Jan Leifert, Dr. Gudrun Plesch und Ute Rönnebeck (LVÖ NRW), Ministerin Heinen-Esser und Andreas Schwienhorst, Vorstand Naturland NRW sprachen bei den Betriebsbesuchen auch über die Dürresituation. Foto: Bioland Landesverband NRW

sz Wilgersdorf/Bebbingen. NRW Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen Esser besuchte kürzlich auf Einladung der Landesvereinigung Ökologischer Landbau Nordrhein-Westfalen (LVÖ NRW) Bio-Betriebe in NRWs stärkster Bio-Region im Südosten des Bundeslandes: den Demeter-Betrieb der Betriebsgemeinschaft Birkenhof in Wilgersdorf sowie den Biokreis-Betrieb von Bernd Eichert in Bebbingen im Kreis Olpe.

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„Ich bin beeindruckt, wie vielfältig das Angebot der Bio-Höfe ist. Die Landesregierung ist ein verlässlicher Partner der Ökolandwirtschaft. Wir wollen dem Ökolandbau in Nordrhein-Westfalen Planungssicherheit geben, ihn konsequent weiterentwickeln und dabei die regionale Wertschöpfung stärken“, wird die Ministerin in einer Pressemitteilung des Bioland Landesverbands NRW zitiert.

Der Birkenhof in Wilgersdorf wird von drei Familien unter gemeinnütziger Trägerschaft geführt und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter. Neben der Bewirtschaftung von 100 Hektar Acker- und Grünlandfläche sind die Milchviehhaltung und die mobile Haltung von Zweinutzungshühnern Betriebsschwerpunkte. Milchprodukte und Backwaren werden auf dem Demeter-Hof selbst hergestellt und genau wie das eigens angebaute Gemüse im Hofladen verkauft. Bald wird es auch einen Kindergarten, ein Café sowie einen Veranstaltungsraum auf dem Birkenhof geben, wie Eckard Jungclaussen, Mitbegründer der Betriebsgemeinschaft, erklärte.

Bernd Eichert bewirtschaftet seinen Bio-Betrieb in Bebbingen (Wenden) mit Mutterkuhhaltung im Nebenerwerb. Er ist Mitglied im Anbauverband Biokreis. Er hält 20 Mutterkühe der Rasse Limousin, bewirtschaftet 24 Hektar Grünland und gut einen Hektar Ackerland. Der Betriebsleiter versucht, den Betrieb mit Direktvermarktung und nachhaltiger Bewirtschaftung des Bodens zukunftsfähig zu machen.

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Thematische Schwerpunkte der Betriebsbesuche waren neben dem weiteren Kennenlernen der Vielfalt ökologisch wirtschaftender Landwirtschaftsbetriebe in NRW auch die Absatzmöglichkeiten für Bioprodukte, die Grünlandbewirtschaftung, die Dürresituation, der Umgang mit dem Wolf sowie das Agrarinvestitionsförderprogramm.

Die stellv. Vorsitzende der LVÖ NRW, Ute Rönnebeck, erinnert nach dem Termin an eine grundlegende Zielvorgabe: „Wir möchten deutlich mehr Ökolandbau in NRW. Um Betriebe, die ökologisch wirtschaften, entsprechend zu unterstützen, braucht es auch ein Verständnis der täglichen Herausforderungen unserer Bio-Bauern. Deshalb freuen wir uns, Ministerin Heinen-Esser mit diesen Besuchen einen weiteren Eindruck von Biolandwirtschaft in NRW gegeben zu haben. Wir wünschen uns, dass Politik, Gesellschaft, Landwirtinnen und Landwirte gemeinsam für eine ökologischere Ernährungswirtschaft arbeiten.“

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