Nachfolger von Helmut Eich gesucht

Johannes Schneider hat Chancen in Wilnsdorf

Johannes Schneider könnte Nachfolger von Helmut Eich als Beigeordneter in der Gemeinde Wilnsdorf werden.

Johannes Schneider könnte Nachfolger von Helmut Eich als Beigeordneter in der Gemeinde Wilnsdorf werden.

tile Wilnsdorf. Wer folgt auf Helmut Eich als 1. Beigeordneter in Wilnsdorf? In seiner Sitzung am Donnerstag, 4. März, will der Rat der Gemeinde den Nachfolger des 60-Jährigen wählen, dessen zweite Amtszeit am 9. Februar endete. Sechs Bewerber erfüllen die formalen Voraussetzungen für den Posten, mit dem auch die Leitung des Fachbereichs 1 (u.a. Bürgerdienste, Personal, Schule, Soziales) verknüpft ist. Derzeit führen die Fraktionen noch Gespräche mit einigen Kandidaten. Vor allem einem Bewerber werden dem Vernehmen nach gute Chancen eingeräumt: Johannes Schneider, Leiter des Ordnungs- und Schulamts in der Nachbargemeinde Neunkirchen.

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Hannes Gieseler bestätigt Bewerbung von Johannes Schneider

Auf SZ-Nachfrage bestätigte Bürgermeister Hannes Gieseler, dass der 56-Jährige einer der sechs Bewerber sei. Eine „konkrete Vorfestlegung“ innerhalb der Fraktionen auf einen Favoriten gebe es allerdings nicht, zumal am Donnerstag noch nicht alle Kennenlerngespräche stattgefunden hätten. Wilnsdorfs Rathauschef sagte aber auch: „Eine Tendenz mag sich herauskristallisieren.“ Am Wochenende werde er mit den Fraktionsspitzen besprechen, welche Bewerber zur Wahl in die Ratssitzung eingeladen werden. Auch der Bürgermeister hat ein Stimmrecht und mit Kandidaten gesprochen. Er wird seinerseits einen Vorschlag machen. In die Karten schauen lässt sich Hannes Gieseler hierzu nicht. Nur so viel: Er sei Jurist und kein Verwaltungsfachmann. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen 1. Beigeordneten würde er daher begrüßen. „Das habe ich immer betont.“

Johannes Schneider lebt in Rudersdorf

Die nötige Erfahrung würde Johannes Schneider sicher mitbringen. 33 Jahre lang arbeitete der Rudersdorfer im Netphener Rathaus, seit 2014 leitet er den Fachbereich 3 - Soziales, Schulen und Ordnung in Neunkirchen. Zudem ist er der einzige Kandidat, der in der Wielandkommune lebt. Die anderen Bewerber kommen aus der Region, bestätigt Hannes Gieseler. Weitere Namen nannte der Bürgermeister aber nicht. Von der Siegener Zeitung auf seine Bewerbung angesprochen, äußerte sich Johannes Schneider betont zurückhaltend. „Ja, ich habe mich beworben“, bestätigt er nur. Und: „Ich bin hier geboren, der Fachbereich passt, und in Wilnsdorf stehen in den nächsten Jahren große, spannende Dinge an.“ Die Aussicht, seine Heimatgemeinde in den kommenden acht Jahren mitzugestalten, sei eine Möglichkeit, die er nicht einfach so verstreichen lassen könne, begründet der parteilose Kandidat seine Bewerbung.

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