Blumengruß an einem besonderen Ort

Freiwillige garantieren Osterdekoration

Dafür, dass der Ostergruß in Dotzlar auch in diesem Jahr für farbige Akzente sorgte, zeichnete ein engagiertes Team verantwortlich: Heinz und Gertraud Wetter, Ruth Kapust und Inge Randomski (v. l.) hatten den März genutzt. Auf dem Foto fehlte Karin Jeschke.

Dafür, dass der Ostergruß in Dotzlar auch in diesem Jahr für farbige Akzente sorgte, zeichnete ein engagiertes Team verantwortlich: Heinz und Gertraud Wetter, Ruth Kapust und Inge Randomski (v. l.) hatten den März genutzt. Auf dem Foto fehlte Karin Jeschke.

vc Dotzlar. Wer in den vergangenen Tagen durch Dotzlar gefahren ist, dem könnte der Osterschmuck entlang der Laubrother Straße nach Bad Berleburg und an anderen Stellen im Ort aufgefallen sein. Frauen und Männer aus Dotzlar hatten die Dekoration durch ihren ehrenamtlichen Einsatz möglich gemacht – und zwar bereits deutlich vor Ostern. Die Ortseingangsschilder von Dotzlar grüßten bereits seit dem 10. März die Autofahrer. Für den Osterschmuck hatte hier Karin Jeschke gesorgt, berichtete Dirk Jung. Der Ortsvorsteher war froh darüber, dass im Dorf auch nach dem Jubiläum mit den beeindruckenden Feierlichkeiten Bewegung und Engagement zu finden sind. Der wohl auffälligste Ostergruß wurde zentral in Dotzlar an der Kreuzung errichtet. „Wir hatten früher einfach ein Kreuz aus Tomatenstangen genutzt. Mit ein wenig Arbeit entstand hier eine Krone“, berichtete Heinz Wetter. Der Dotzlarer fuhr die Rahmen für den umfangreichen Osterschmuck auch in diesem Jahr an den Brunnen. Hier kam der Blumenschmuck durch die exponierte Lage des Brunnens gut zur Geltung.

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Stiefmütterchen sind Mangelware

Ruth Kapust berichtete im SZ-Gespräch, dass sie sich für die Idee in der Nähe von Heilbronn inspirieren ließ. Dort und auch in Bad Wildungen entdeckten die Dotzlarer dekorative Osterbrunnen und ähnliche farbenfrohe Installationen – und befanden sie für gut. Die Osterkrone zu binden, sei nicht so aufwändig gewesen, Stiefmütterchen zu bekommen hingegen schon, betonte Gertraud Wetter. „Lebensbaum und Buchsbaum sind aktuell ebenfalls Mangelware. Wir haben die letzten Pflanzen förmlich zusammengekratzt“, berichtete Ruth Kapust. Froh waren die Dotzlarer auch darüber, dass der Heimatverein den Brunnen mit einer Pflanzschale weiter aufgewertet hatte. Denn im Dorf hatte der Brunnen nicht nur zu Ostern immer eine große Bedeutung. „Die Stelle, in der in frostfreien Zeiten Wasser aus dem Berg sprudelt, wird in Dotzlar Bergloch genannt“, berichtete Heinz Wetter, und er ergänzte: „Mir wurde noch von meiner Schwiegermutter erzählt, dass sie lange zum Brunnen gehen mussten, um Wasser zu holen.“

Zusammenhalt ist Markenzeichen

Auch andere Menschen, die keinen Brunnen hatten, kamen in Dotzlar zum Mittelpunkt, um Wasser zu holen. Noch heute findet der Besucher am Rande des Brunnens einen Wasserhahn, der dort nicht nur an die Geschichte des Berglochs erinnert, sondern auch in den vergangenen Jahren genutzt wurde - und sei es zum Gießen der österlichen Blumendekoration. Keine Frage, auch nach dem Jubiläum ist der Zusammenhalt in Dotzlar ein ganz besonderes Markenzeichen.

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