Unfälle verursachten erhebliche Verkehrsprobleme (Update)

Sperrungen wieder aufgehoben

Auf der schneebedeckten L717 zwischen Bad Berleburg und Diedenshausen kippte der Anhänger eines Sattelzuges um. Die Bergungsarbeiten waren erst am Nachmittag beendet, so lange war die Straße gesperrt.

Auf der schneebedeckten L717 zwischen Bad Berleburg und Diedenshausen kippte der Anhänger eines Sattelzuges um. Die Bergungsarbeiten waren erst am Nachmittag beendet, so lange war die Straße gesperrt.

bw Bad Berleburg. Zwei Lkw-Unfälle auf zwei wichtigen Verkehrsstraßen, die von Bad Berleburg in Richtung Sauerland führen, sorgten am Mittwoch für erhebliche Probleme, weil die beiden Strecken mehrere Stunden voll gesperrt werden mussten. Davon waren zahlreiche Verkehrsteilnehmer betroffen, die zum Teil ganz erhebliche Umwege in Kauf nehmen mussten, um zum Ziel zu gelangen. Der erste Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 480 von Schüllar in Richtung Girkhausen am Morgen. Gegen 7 Uhr rutschte dort ein mit Stahlplatten beladener Sattelzug direkt hinter einer engen Kurve in eine abschüssige Böschung und drohte umzustürzen. Gegenüber der Polizei gab der Fahrer an, einem Wildtier ausgewichen zu sein. Dabei geriet er auf den unbefestigten Randstreifen und in die gefährliche Schräglage. Der rund 20 Tonnen schwere Sattelzug rutschte im Laufe des Vormittags immer weiter in Richtung der unterhalb der Straße gelegenen Wiese.

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Zunächst konnte der Verkehr noch an der Unfallstelle vorbeifließen – ab mittags wurde die Strecke dann allerdings für die Bergungsarbeiten gesperrt. Zwei Zugfahrzeuge mussten den schweren Sattelzug aus seiner misslichen Lage befreien. Wie Straßen NRW bekannt gab, sollte die durchaus schwierige Bergung bis zu sechs Stunden dauern. Unklar war zunächst, ob die Stahlplatten zunächst abgeladen werden sollten, um die Last für die Zugfahrzeuge zu verringern. Die Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, die Sperrung über Wemlighausen, Kraftsholz sowie Wunderthausen bis Hallenberg zu umfahren. Für Lkw ist die Strecke freilich keine sonderlich gute Alternative zur breiten Bundesstraße und ohnehin auch nur in Fahrtrichtung Wunderthausen befahrbar.

Anhänger kippte um

Naheliegend wäre statt dessen die Umfahrung über die Landesstraße 717 gewesen, die von Bad Berleburg über Diedenshausen bis Hallenberg führt. Das Problem: Hier kam es im Bereich Laibach ebenfalls am Morgen zu einem weiteren Lkw-Unfall, so dass auch dieser Umweg dicht war. Ein Lkw-Fahrer war hier auf schneebedeckter Fahrbahn so stark ins Rutschen geraten, dass der Anhänger seines Zuges umkippte. So ging auf der Strecke gar nichts mehr, die L 717 wurde voll gesperrt. Hier musste ein Abschleppwagen aus Frankenberg anrücken, um den auf der Seite liegenden Anhänger zu bergen und damit den auch in Schieflage geratenen Lastwagen wieder auf alle Räder zu stellen.

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Straßen NRW gab den Verkehrsteilnehmern die Empfehlung aus, die gesperrte Strecke über Elsoff und Diedenshausen zu umfahren. So begleiteten die beiden Vollsperrungen die Polizei und natürlich die Verkehrsteilnehmer den ganzen Tag über. Am Nachmittag betonte Niklas Zankowski, Sprecher der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein, auf SZ-Anfrage: „Beide Sperrungen werden uns wohl noch etwas länger Bauchschmerzen bereiten. Es schleppt sich etwas.“ Die L 717 war erst im Laufe des Nachmittags gegen 16.30 Uhr wieder frei, die B 480 sogar erst in den frühen Abendstunden.

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