18 Mitarbeiter bleiben aber länger

WKW gibt Standort Banfe Ende März auf

Am Banfer WKW-Standort gehen Ende März die Lichter aus – zumindest größtenteils. Denn eine 18-köpfige Gruppe produziert dort voraussichtlich bis Mitte 2022 Teile für den 7er BMW.

Am Banfer WKW-Standort gehen Ende März die Lichter aus – zumindest größtenteils. Denn eine 18-köpfige Gruppe produziert dort voraussichtlich bis Mitte 2022 Teile für den 7er BMW.

Banfe. Es bleibt dabei: Diese Nachricht passt irgendwie in einen düsteren Jahresbeginn 2021 – auch wenn sie nicht unbedingt überraschend kommt. Der Wuppertaler Automobilzulieferer Walter Klein GmbH & Co. KG (WKW) gibt sein Werk in Banfe – wie angekündigt – Ende März auf. Das Unternehmen hatte die Kapazitäten im Banfetal ohnehin schon merklich zurückgefahren.

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„Es bleibt dabei, dass ein Großteil der Produktion in Banfe bis Ende März eingestellt wird“, erklärte Unternehmenssprecherin Monika Kocks am Montag auf Anfrage der Siegener Zeitung. Sie bestätigte allerdings auch Informationen der Siegener Zeitung, nach denen zumindest ein Teil der Belegschaft bis 2022 weiterhin in Banfe arbeitet. Ausgenommen von der Werksschließung sei eine spezielle Anlage, auf der Teile für den 7er BMW komplettiert würden.

Galgenfrist bei WKW in Banfe - mehr nicht

Hier gehe das Unternehmen davon aus, dass bis Mitte des nächsten Jahres, also Sommer 2022, etwa 18 Personen weiterhin beschäftigt seien. Monika Kocks: „Nach Auslaufen dieser Fahrzeugreihe werden wir die betroffene Anlage ebenfalls dort nicht weiter betreiben.“ Im Klartext: Es gibt noch eine Galgenfrist, mehr allerdings nicht. Die Hiobsbotschaft für das Wittgensteiner Land und speziell für den Raum Bad Laasphe sorgte vor ziemlich genau einem Jahr für Gesprächsstoff: Der größte Arbeitgeber im Banfetal kündigte die Schließung seiner Werkstore am Wittgensteiner Standort an – und zwar für immer. Seinerzeit wurde bereits der 31. März 2021 anvisiert. Die Mitarbeiter wurden von der Geschäftsführung in einer Belegschaftsversammlung informiert, 220 Arbeitsplätze gehen der Region verloren. Selbst für langjährige Mitarbeiter kam die Nachricht noch unmittelbar vor der Corona-Krise ziemlich überraschend. „Das ist eine ganz schwierige Entscheidung gewesen, die die Geschäftsführung zu überbringen hatte. Aber sie war leider alternativlos“, hieß es in der entsprechenden Pressemitteilung. Die Unternehmensführung hatte einen Schrumpfkurs der WKW-Gruppe angekündigt – eine Reaktion auf den Preiskampf mit der Konkurrenz aus Fernost und die Tatsache auf den Wandel in der Automobilindustrie mit einem Wechsel der Antriebsart.

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