Elektroschrott und Mobilar

Illegale Müllentsorgung in Rückershausen

Die Mitarbeiter des Bauhofes mussten den illegalen Müll entsorgen.

Die Mitarbeiter des Bauhofes mussten den illegalen Müll entsorgen.

Rückershausen. Spaziergänger wurden in der Woche vor Ostern aufmerksam: Unbekannte hatten unweit der Skihütte in Rückershausen offenkundig einen nicht mehr benötigten Hausrat entsorgt. Elektroschrott, Mobiliar – und eben alles, was nicht mehr gebraucht wird. Die „Entsorgung“ erfolgte nach dem bekannten Muster. Ein Fahrzeug fährt vor, es wird ausgeladen und das Fahrzeug fährt wieder ab. „Das war schon eine ordentliche Menge“, sagte ein Anwohner, der vermutet, dass der Übeltäter über gute Ortskenntnisse verfügen müssen. Direkt werden hier Erinnerungen an den März 2020 wach, als an einem Feldweg oberhalb von Oberndorf Altreifen in großen Mengen entsorgt wurden. Und: Auch das Müllproblem rund um den ehemaligen Oberndorfer Bahnhof ist nicht wegzudiskutieren.

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Bauhof muss sich um den illegal entsorgten Müll kümmern

Zurück nach Rückershausen: Noch vor Ostern war der Müllhaufen verschwunden. „Ja, die Müllentsorgung in Rückershausen ist zutreffend“, beantwortete die Bad Laaspher Stadtverwaltung eine SZ-Anfrage. Es sei beobachtet worden, dass zumindest ein weißes Fahrzeug – vermutlich ein Sprinter – längere Zeit an besagtem Ort verweilt habe. Durch die dortige Topografie sei es aber nicht möglich, ein Entladen zu beobachten. Für die Entsorgung wurden wieder jene Mitarbeiter herangezogen, die es in solchen Fällen immer richten müssen: „Selbstverständlich musste der Bauhof ausrücken, um diese Schandtat zu beseitigen“, formuliert es die Stadtverwaltung in deutlichen Worten.

Zu den entstandenen Kosten, für die letztendlich der Steuerzahler aufkommen müsse, könnten noch keine Angaben gemacht werden. Deshalb in diesem Zusammenhang noch mal ein Appell: Die Entsorgung von angemeldetem Elektroschrott sei für den Bürger kostenfrei. Das gelte auch für Kleinteile wie Föhn und Rasierer, sie könnten dazugelegt werden. Die Bevölkerung werde dringend gebeten, „diesen absolut einfachen und legalen Weg der Entsorgung zu wählen“.

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