Pfarrer Steffen Post zurück im Alltag

Kurzes Hochschul-Intermezzo

Auch wenn das „Kontaktstudium“ von Pfarrer Steffen Post zumeist an seinem Bad Laaspher Schreibtisch stattfand, war diese Ein-Semester-Rückkehr für ihn eine Bereicherung.

Auch wenn das „Kontaktstudium“ von Pfarrer Steffen Post zumeist an seinem Bad Laaspher Schreibtisch stattfand, war diese Ein-Semester-Rückkehr für ihn eine Bereicherung.

sz Bad Laasphe. Steffen Post ist zurück im Alltag der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Laasphe. Von Ende Oktober bis Mitte Februar hatte er die Chance wahrgenommen, die die Evangelische Kirche von Westfalen Pfarrern nach zehn Jahren im Amt gewährt: Diese dürfen beurlaubt vom Dienst in der Gemeinde für ein Semester zurück an eine Hochschule. „Kontaktstudium“ heißt das (die Siegener Zeitung berichtete).

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Corona machte Strich durch die Rechnung

Der 47 Jahre alte Bad Laaspher hatte sich dafür die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel ausgesucht, eigentlich sollte er viel Zeit in Wuppertal verbringen. Corona machte einen Strich durch diese Rechnung. Sodass Steffen Post bedauert: „Das, was ich mir vom ,Kontaktstudium’ als Begegnungsmöglichkeiten vor Ort in Wuppertal erhofft hatte, sei es am Rande von Vorlesungen, Seminaren oder in der Bibliothek, sei es im Wohnheim, oder bei gemeinsamen Mahlzeiten, war – wenn überhaupt – nur punktuell physisch möglich.“ Obwohl Steffen Post vornehmlich am Schreibtisch in Bad Laasphe arbeitete, war sein Wuppertaler Stundenplan gut gefüllt – insbesondere, wenn man im Blick behält, dass die regelmäßigen Stunden vor- und nachbereitet sein wollten. Das Blockseminar zum Thema „Mission in pluralistischer Gesellschaft“ schließlich ließ Steffen Post am Ende nochmal eine Grundfrage formulieren: „Wie schaffen wir es als Kirche, im Vertrauen auf die Wirkungskraft der biblischen Worte und Bilder, das Evangelium in einer pluralistischen Gesellschaft an die Menschen aller Altersgruppen weiterzugeben?“

Technische Möglichkeiten gelobt

Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr Kirche und Gemeinden schon gezwungen, viele neue Wege zu beschreiten. Steffen Post lobt ausdrücklich die technischen Möglichkeiten, die es erst erlaubten, dass sein „Kontaktstudium“ trotz aller Widrigkeiten funktionierte: „Dazu hat die gute digitale Aufstellung der Kirchlichen Hochschule im Rahmen der Zoom-Sitzungen und die Pflege der Moodle-Plattform zum Austausch von Literatur, Seminarreadern, Präsentationen und Skripten beigetragen.“ Insgesamt war das „Kontaktstudium“ für ihn eine Phase, um Zeit zu haben: „Für Theologie, Besinnung und Gottesbegegnung mit vielfältigem Gewinn.“ Und diese wichtige Begegnung fand für Steffen Post mit ganz modernen Mitteln doch auch in einer uns seit Jahrhunderten vertrauten, gewohnten und bewährten Form statt. „Als persönliche Bereicherung habe ich die Gottesdienste zu besonderen Anlässen und die morgendlichen Andachten erlebt, die mit viel Liebe und Ideenreichtum von Studenten und Dozenten gestaltet wurden und somit einen guten geistlichen Start in den Uni-Tag bildeten.“

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