Präsenzunterricht am Gymnasium Schloss Wittgenstein

Ein bisschen Alltag ist zurück

Sharon Nolepa und Lisa Marie Wetter aus der Q2 erhielten in der Schule vor dem Biologie- Unterricht von Schulleiter Christian Tang die hauseigenen iPads.

Sharon Nolepa und Lisa Marie Wetter aus der Q2 erhielten in der Schule vor dem Biologie- Unterricht von Schulleiter Christian Tang die hauseigenen iPads.

sz Bad Laasphe. „Endlich wieder ein kleines Stückchen Schulalltag“, freut sich Schulleiter Christian Tang vom Gymnasium Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe. Nach wochenlangem Homeschooling werden zumindest wieder die Abschlussklassen Q 1 und Q 2 am Gymnasium unterrichtet, und zwar nach Plan. Trotz aller strengen Hygieneauflagen und dem ständigen Tragen von medizinischen Masken ist der Großteil der Schülerschaft angetan vom Start des Präsenzunterrichts. „So kurz vor dem Abitur ist das sehr hilfreich, unsere Lehrerinnen und Lehrer zu sehen und Fragen stellen zu können“, meinen Sharon Nolepa und Lisa Marie Wetter aus der Q 2.

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Um die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, hat man sich am Gymnasium Schloss Wittgenstein ein besonderes Modell ausgedacht: Die Grundkurse in der Q 2 wurden so gesplittet, dass Schüler, die in einem Fach eine mündliche oder schriftliche Abiturprüfung ablegen, zweistündig unterrichtet werden und die Schüler, die das Fach mündlich, d. h. ohne Abiturverpflichtung, belegt haben, den Kurs einstündig belegen.

Größere Kurse werden geteilt

Die Leistungskurse in der Q 2 sind mit zehn bis 13 Schülern relativ klein, sodass sie sogar ohne Teilung in voller Stundenzahl unterrichtet werden können. Auch für die Q 1 ist ein geregelter Präsenzunterricht möglich. Größere Kurse werden geteilt, und die Schüler werden von dem Fachkollegen in zwei nebeneinander liegenden Räumen unterrichtet. So können Unterrichts- und Arbeitsphasen in beiden Räumen im Wechsel stattfinden. Der Vorteil dieses Modells ist, dass die Schüler der Oberstufe wieder einen geregelten und strukturierten Schulalltag erleben, unnötige Freistunden vermieden und vor allem kleine Arbeitsgruppen von maximal 14 Schülern gebildet werden können. Parallel läuft natürlich der Online-Unterricht für die Schüler der SEK I und der Einführungsphase (Klasse 10) ungehindert weiter. Aufgrund der guten technischen Ausstattung können die Kollegen per Dienst-iPad aus entsprechenden Räumen des Schulgebäudes die Daheimgebliebenen im Homeschooling unterrichten.

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Auch der Unterricht durch Kollegen der Risikogruppe ist laut Pressemitteilung ohne Probleme möglich und kann nach Plan verlaufen, da sie virtuell vor Ort anwesend sein können. Die Schüler erhalten in der Schule die hauseigenen iPads, sodass eine problemlose Kommunikation mit der Lehrkraft möglich ist. „Wir hoffen so, den Schülerinnen und Schülern wieder einen geregelten und strukturierten Schulalltag bieten zu können,“ meint Schulleiter Christian Tang.

Beginn gelungen

Auch das Kollegium der Schloss-Schule empfindet den Beginn des Präsenzunterrichts als gelungen, denn Schule bedeutet ja neben der reinen Wissensvermittlung auch Begegnung und Austausch von Angesicht zu Angesicht.

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