Projekt "KidS" in Bad Laasphe

Schüler sollen Kommunalpolitik kennenlernen

In Zeiten der Corona-Pandemie hat auch die Kommunalpolitik in Bad Laasphe mit Einschränkungen zu kämpfen. Dennoch sollen Schüler einen besseren Einblick bekommen.

In Zeiten der Corona-Pandemie hat auch die Kommunalpolitik in Bad Laasphe mit Einschränkungen zu kämpfen. Dennoch sollen Schüler einen besseren Einblick bekommen.

howe Bad Laasphe. Der Zeitpunkt kommt vielleicht denkbar ungünstig, wo in der Corona-Pandemie Kontakte beschränkt und das öffentliche Leben lahmgelegt ist. Aber der Zeitpunkt ist gekommen. Denn der Schulausschuss der Stadt Bad Laasphe hat am Donnerstagabend in seiner jüngsten Sitzung dem Rat einstimmig die Empfehlung ausgesprochen, das Projekt „Kommunalpolitik in der Schule“(KidS) zu gründen. Die Verwaltung wird nun beauftragt, die notwendigen Vorbereitungen zu treffen, um sobald es wieder möglich ist, mit dem ersten Projektdurchlauf beginnen zu können.

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Initiative geht von Schulleiterin Corie Hahn aus

Hintergrund ist die Initiative von Corie Hahn, Leiterin des Städtischen Gymnasiums, Die hatte erst kürzlich per Mail ins Rathaus angeregt, für das Gymnasium das Projekt „Kommunalpolitik in der Schule“(KidS) zu installieren. Schließlich wurde „KidS“ bereits in Kreuztal eingeführt – mit dem Ziel, „ein Instrument zu etablieren, um Jugendlichen einen Einblick in kommunalpolitische Fragen zu geben, sie in die lokale Politik stärker einzubeziehen sowie einen direkten und persönlichen Kontakt zu kommunalpolitisch Verantwortlichen herzustellen.“

Ausschussvorsitzender Samir Schneider (SPD) zeigte sich am Donnerstagabend durchaus begeistert von der Idee einer Beteiligung der jungen Leute. Die würden somit an die Kommunalpolitik herangeführt. Das Projekt soll einen Beitrag für mehr Teilhabe und Beteiligung von jungen Menschen leisten. Konkret sollen Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe sowie der Einführungsphase der Oberstufe für vier bis sechs Wochen Gelegenheit haben, einem Ratsmitglied, also dem Mentor, bei der Ausübung seiner kommunalpolitischen Aufgaben über die Schulter zu schauen.

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Mit KidS sollen die Schüler die Möglichkeit erhalten, in einem festgelegten und überschaubaren Zeitraum Kommunalpolitik direkt mit zu erleben. Sie begleiten die Ratsmitglieder zu Ausschusssitzungen, nehmen an den vorbereitenden Fraktionssitzungen teil, besuchen Gremiensitzungen und repräsentative Veranstaltungen. Die Ratsmitglieder unterbreiten den Schülern zu Beginn Vorschläge, welche Termine sich besonders gut eignen.

Besuch einer Ratssitzung als Höhepunkt

Die Veranstaltungen finden ausschließlich in den späten Nachmittags- oder frühen Abendstunden statt. Abschließender Höhepunkt ist der Besuch einer Ratssitzung. Denkbar ist eine zeitliche Platzierung in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres oder im ersten Quartal des nächsten Jahres. In der Praxis sollte zunächst pro Jahr ein Durchlauf vorgesehen werden. Welche Schüler teilnehmen, wird in den Schulen entschieden und von denen auch organisiert. Aktuell sei jedoch nicht abzusehen, wie lange es noch Corona-bedingte Kontakteinschränkungen geben werde, hieß es. Dazu kommen die aktuell enormen Belastungen, die derzeit im Schulbetrieb zu tragen sind. Auf jeden Fall soll die Verwaltung die notwendigen Vorbereitungen sowie Rücksprachen mit der Schule treffen und die Ergebnisse in der Sitzung des Schulausschusses am 26. August vorstellen – immer unter dem Vorbehalt der Pandemie.

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