CJD: Überraschende Personalie

Jugenddorf plant Zukunft ohne Wolfgang Langenohl

Zum Gebetsfrühstück am 11. Januar 2018 wurde Wolfgang Langenohl als Nachfolger von Standort- und Erziehungsleiterin Anke Bremmer im Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Siegen-Wittgenstein in Birkelbach vorgestellt.

Zum Gebetsfrühstück am 11. Januar 2018 wurde Wolfgang Langenohl als Nachfolger von Standort- und Erziehungsleiterin Anke Bremmer im Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Siegen-Wittgenstein in Birkelbach vorgestellt.

Birkelbach. Zumindest für Außenstehende kommt diese Personalie im Birkelbacher Jugenddorf völlig überraschend: Wolfgang Langenohl ist seit dem 1. März nicht mehr für das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) tätig. Der Standortleiter war mehr als 25 Jahre für seinen bisherigen Arbeitgeber im Einsatz. Entsprechende Informationen der Siegener Zeitung bestätigte Inka Bihler-Schwarz, Pressesprecherin in der CJD-Zentrale in Ebersbach. Seine Tätigkeiten als Fachbereichsleiter Kinder-, Jugend- und Familienhilfe habe Peter Malburg übernommen, der seit mehr als 30 Jahren im CJD arbeitet. Als direkte Ansprechpartnerinnen und Leitungen vor Ort hätten Isabell Ginsberg, für den stationären Bereich, und Verena da Silva Santos, für den ambulanten Bereich, die Nachfolge von Wolfgang Langenohl übernommen. „Die beiden Angebotsleiterinnen waren bisher schon die stellvertretenden Leitungen am Standort Siegen-Wittgenstein“, ergänzte die Sprecherin.

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Gute Zusammenarbeit fortsetzen

Spekulationen um den Standort Siegen-Wittgenstein will man in der Bundeszentrale erst gar nicht aufkommen lassen – nachdem die Schließung des Standortes Wissen im vergangenen Jahr für einige Schlagzeilen gesorgt hatte. Das CJD befinde sich gegenwärtig in „einem erweiterten fachlichen Entwicklungsprozess“, den Peter Malburg als Fachbereichsleiter verantworte. Peter Malburg, Isabell Ginsberg und Verena da Silva Santos würden als Führungs-Team die erfolgreichen Jugendhilfeangebote des CJD Siegen-Wittgenstein weiterentwickeln und so das Angebot in der Region weiter verankern. Und außerdem: „Wichtig ist dem neuen Führungs-Team dabei, die konstruktive Zusammenarbeit mit den Partnern in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe fortzusetzen und die pädagogische Arbeit zum Wohle der dem CJD anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Familien weiterzuentwickeln.“ Nach Informationen der Siegener Zeitung wird das CJD seit geraumer Zeit extern beraten – im Rahmen des angesprochenen Entwicklungsprozesses.

Kosten einsparen

Dabei sollen nach SZ-Informationen Strukturen verschlankt und damit Kosten eingespart werden. Diesem Prozess soll auch die Ebene der Standort-Führungskräfte, in der Wolfgang Langenohl tätig war, zum Opfer gefallen sein. Der Sauerländer hatte sich in Birkelbach auch intensiv darum bemüht, neue Tätigkeitsfelder für das Christliche Jugenddorfwerk aufzutun, nachdem das ein oder andere Standbein weggebrochen war.

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