Erster Stern für nachhaltig gebaute Wohnsiedlung

KoDorf ist Teil der Regionale2025

Auf dem Areal des ehemaligen Sägewerks Belz in Erndtebrück soll das Ko-Dorf entstehen. Der ursprüngliche Charakter des „historischen Arbeitsortes“ soll künftig erhalten bleiben und an den Betrieb erinnern.

Auf dem Areal des ehemaligen Sägewerks Belz in Erndtebrück soll das Ko-Dorf entstehen. Der ursprüngliche Charakter des „historischen Arbeitsortes“ soll künftig erhalten bleiben und an den Betrieb erinnern.

bw Erndtebrück. Das KoDorf-Projekt in Erndtebrück ist jetzt Teil der Regionale 2025 und erhielt am Dienstag den ersten Stern. Ein Vorhaben erhält dann Fördergelder, wenn es mit dem dritten Stern ausgezeichnet wird. Auf dem Areal des ehemaligen Sägewerks Belz im Benfetal im Ortskern soll eine moderne und nachhaltig gebaute Wohnsiedlung entstehen. Die Pläne für das KoDorf umfassen neben kleinen und ökologischen Holzhäusern auch mehrere Gemeinschaftsgebäude mit einem „Coworking-Space“, Veranstaltungsflächen und einer gemeinschaftlich nutzbaren Küche. Die Wohnsiedlung soll einerseits ein Anziehungspunkt für gut ausgebildete und überwiegend digital versierte Fachkräfte in der Region werden. Andererseits sollen auch die Bürger der Edergemeinde vom KoDorf profitieren. „Der erste Stern macht für uns den Weg frei für eine wegweisende Entwicklung in Erndtebrück. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein KoDorf einerseits perfekt in unsere Zeit passt und andererseits optimal an die Geschichte des Ortes anknüpft“, freut sich Frederik Fischer von der Vielleben eG, der das Projekt initiiert und nach Südwestfalen gebracht hat.

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Neues Leben für altes Sägewerk 

Mit der Gemeinde Erndtebrück hat die Genossenschaft die ideale Partnerin gefunden, um das KoDorf in Wittgenstein umzusetzen. Gemeinsam wollen die Initiatoren dem alten Sägewerk neues Leben einhauchen und modernes Leben und Arbeiten in die Gemeinde bringen. „Das Projekt wird durch das digitale Arbeiten möglich, der Baustil der Gebäude wird sich an Nachhaltigkeitsüberlegungen ausrichten, und Gemeinschaftssinn ist ein authentischer Wert, den man in Erndtebrück täglich erlebt“, sagt Bürgermeister Henning Gronau. „Das Projekt passt somit ideal in die Zielsetzung der Regionale 2025. Über die Auszeichnung mit dem ersten Stern freue ich mich daher sehr und danke den Initiatoren für diese tolle Idee.“ Der Fokus des Projekts liegt auf der Gemeinschaft zwischen Zugezogenen und Einheimischen. Hier soll nicht nur eine neue Wohnsiedlung entstehen, sondern auch ein Treffpunkt und Veranstaltungsort für die gesamte Gemeinde, der durch die Nutzung des alten Sägewerks auch die Geschichte des Ortes einbezieht.

Stern markiert herausragende Idee

Die Regionale 2025 ist ein Strukturprogramm des Landes NRW. Südwestfalen hat sich erfolgreich beworben und wird nun bei Fördermitteln bevorzugt berücksichtigt. Der erste Stern wird für eine herausragende Idee vergeben, der zweite für ein tragfähiges Konzept und beim dritten Stern sind dann Fördermittel sicher – und das Projekt kann umgesetzt werden.

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