Heimatverein Erndtebrück nutzt Corona-Zeit

Heimatmuseum in neuem Glanz

Viele Räume des Heimatmuseums in Erndtebrück erstrahlen schon in neuem Glanz.

Viele Räume des Heimatmuseums in Erndtebrück erstrahlen schon in neuem Glanz.

sz Erndtebrück. Bedingt durch die nach wie vor grassierende Corona-Pandemie muss das Heimatmuseum auch weiterhin geschlossen bleiben. Die aktiven Mitglieder des Heimatvereins Erndtebrück nutz(t)en die Zeit jedoch, um notwendige Reparatur- und Reinigungsarbeiten durchzuführen. Jeder Raum ist davon betroffen, allein schon durch das Einbauen neuer Fenster. Es hat sich dabei herausgestellt, dass die elektrische Anlage, zum Teil noch aus dem Jahr 1949, nicht mehr den heutigen Anforderungen genügt. Die Wasserleitungen mussten ebenfalls erneuert werden – umfangreiche Arbeiten also, die der Heimatverein laut Mitteilung zum großen Teil in Eigenleistung erledigte.

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Die speziellen, absolut notwendigen Arbeiten erfordern jedoch eine professionelle Ausführung. Daher hofft der Verein, dass diese Arbeiten vom Eigentümer des Gebäudes, der Gemeinde Erndtebrück, kurzfristig an eine Fachfirma vergeben werden.

Dokumente in zwei Räumen archiviert

Es gibt nun endlich zwei Archivräume, wo die vielen Zeitdokumente einen angemessenen Platz gefunden haben. Aber auch hier gibt es noch viel zu tun, um diese Dokumente und Fotos zu sichten und zu sortieren. Die grobe Reinigungsarbeit ist geschafft, aber jetzt müssen die Heimatfreunde den Ausstellungsräumen wieder ein freundliche(re)s Gesicht verleihen. Dabei müssen alle Exponate gesäubert werden. Gleichzeitig wird eine Inventarliste erstellt, was bei dem Umfang eine Sisyphusarbeit ist. Inzwischen haben die Heimatfreunde schon weit über 1000 Exponate erfasst. Es liegt aber noch viel Arbeit vor ihnen, denn sie schätzen, dass es bis zu 10 000 Teile sein könnten.

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Der Heimatverein freut sich über jeden fertiggestellten Ausstellungsraum, der mit viel Herzblut übersichtlich strukturiert und gestaltet wird. „Wir möchten unseren Besuchern unser Museum in einem neuen Gewand mit all den interessanten Sehenswürdigkeiten präsentieren, sobald unsere Arbeit beendet ist und Corona nicht mehr das tägliche Leben blockiert“, schreiben die Heimatfreunde in ihrer Mitteilung.

"In der Zeit zurückversetzt"

Während der Aufräumarbeiten im Keller sei zudem die Idee aufgekommen, die Kellerräume so auszustatten, wie sie zur Zeit der schweren Luftangriffe im Frühjahr 1945 waren. „Das wird eine weitere geschichtliche Facette sein, die uns in diese Zeit hineinversetzt. Lassen Sie sich überraschen“, schreiben die Heimatfreunde, die sich auf diesem Weg bei ihren Unterstützern bedanken.

„Wir möchten dazu beitragen, dass wir für unsere Gemeinde eine attraktive touristische Bereicherung sind, auf die man stolz sein kann und die viele Besucher zu uns bringt.“ Der Heimatverein weist darauf hin, dass er weiterhin an alten Fotos, Dokumenten, Urkunden und Aufzeichnungen interessiert ist. Auf der Homepage des Vereins (www.heimatverein-erndtebrueck.de) stehen viele interessante Themen aus Erndtebrück und Wittgenstein zum Download bereit.

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