Heimatverein Schameder verzichtet nicht auf Seniorenfrühstück

Brötchen, Mettwurst und Andacht in der Tüte

Carsten Dreisbach (r.), 1. Vorsitzender des Heimatvereins Schameder, packte die Tüten mit großer Unterstützung des Helfer-Teams.

Carsten Dreisbach (r.), 1. Vorsitzender des Heimatvereins Schameder, packte die Tüten mit großer Unterstützung des Helfer-Teams.

schn Schameder. „Wir wollen das Vereinsleben nicht zum Erliegen kommen lassen und den Schwung aus der 700-Jahr-Feier mitnehmen“, sagte Carsten Dreisbach. Am Sonntagmorgen packte er mit Helfern große Frühstückstüten im Gemeindebau in Schameder. Der Heimatverein hatte auch in diesem besonderen Jahr zum Seniorenfrühstück geladen. Vor einigen Wochen habe sich der Vorstand ausgetauscht und man sei schnell zu dem Schluss gekommen, die Aktion durchzuziehen. Natürlich musste das ganze Corona-konform geplant werden. „Eine komplette Absage kam für uns nicht infrage, wir mussten nur einen guten Termin finden“, sagte Carsten Dreisbach. Für die Osterfeiertage seien schon einige Aktionen geplant und da solle es sich nicht ballen, so die Verantwortlichen des Heimatvereins.

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"Wir machen hier die Paketboten“

Am Sonntag wurden die Tüten mit einem kompletten Frühstück aus Brötchen, Brotaufstrich, Butter, Saft und einer Mettwurst aus heimischer Produktion gefüllt. „Wir haben überlegt, was wir besonderes nehmen können. Da war eine Wurst aus Schameder eine gute Idee“, machte Carsten Dreisbach deutlich. Neben einem kurzen Schreiben des Heimatvereins gab es noch eine Andacht der beiden Erndtebrücker Pfarrer Kerstin Grünert und Jaime Jung mit in die Frühstückstüte. Drei Helfer fuhren die fertig gepackten Tüten als Lieferdienst aus. „Wir machen hier die Paketboten“, sagte Jörg Stöcker zwischen zwei Auslieferungen. Auch die Übergabe der 90 Tüten erfolgte selbstverständlich Corona-konform. Der Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft, der nach dem erfolgreichen Jubiläum eindeutig gewachsen ist, soll auch weiter gestärkt werden. Das hat sich der Heimatverein auf die Fahnen geschrieben. Daher habe es auch keine Diskussionen gegeben, auf die Aktion zu verzichten, so Carsten Dreisbach. Der Vorstand sei sich da sofort einig gewesen, dann habe man sich nur noch über die Einzelheiten unterhalten müssen. Die waren dann auch schnell erledigt, es mussten die Einkäufe und der Lieferdienst organisiert werden. Am Sonntag dann konnte es losgehen. Dank der hilfreichen Hände waren die Arbeiten schnell erledigt.

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