"Herzstück der Gemeinde"

Ederauen-Park nimmt Gestalt an

Privates Engagement und Fördergelder machten den Ederauen-Park in Erndtebrück möglich. Wenn die Witterung mitspielt, kann die Parklandschaft im Mai eröffnet werden. Aktuell laufen die Arbeiten dort wieder auf Hochtouren.

Privates Engagement und Fördergelder machten den Ederauen-Park in Erndtebrück möglich. Wenn die Witterung mitspielt, kann die Parklandschaft im Mai eröffnet werden. Aktuell laufen die Arbeiten dort wieder auf Hochtouren.

vc Erndtebrück. Die Landschaftsgärtner nahmen in dieser Woche wieder die Arbeit auf, die Wege waren bereits im Edergrund zu erkennen, und auch Spielgeräte haben ihren Platz im entstehenden Ederauen-Park gefunden. Vor den Augen der Erndtebrücker entstand in den vergangenen Monaten ein Park, den es so in Erndtebrück noch nicht gegeben hat – schon gar nicht im Edergrund zwischen dem Bistro Auszeit und der Edermühle. Die Fläche wurde selten genutzt – zum Beispiel von einem Zirkus und früher als Standort des Spiegelzeltes.

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Arbeiten von Witterung abhängig

Das Areal soll nun neuer Mitteilpunkt für Erndtebrück werden, getreu dem Leitspruch des Projektes: „Ederauen-Park in der Mühlwiese – da, wo man sich trifft“. Jörg Schorge ist froh, dass die Modellierung des Ederauen-Parks im vergangenen Jahr durchgeführt werden konnte. „Nun soll es zügig weitergehen. Was noch fehlt, ist ein Spezialbelag für die Wege. Dort soll ein Harzgemisch aufgetragen werden, das die Wege auch bei Hochwasser stabilisiert, aber dennoch wasserdurchlässig ist“, berichtet Jörg Schorge. Er hoffe, dass dies, angesichts der Witterung in Wittgenstein, im Mai gelingen könne. Die Temperaturen müssten dafür indes durchgehend 10 Grad und mehr betragen.

Heimische Gehölze

„Leuchten müssen angebracht und Bänke aufgestellt werden“, führt Jörg Schorge weiter aus. Worauf er sich auch noch freue, sei die Begrünung der Anlage. „Mediterrane Pflanzen oder gar Palmen wird man hier nicht finden“, meint der Erndtebrücker Unternehmer augenzwinkernd. „Wir beschränken uns dann doch auf eher heimische Gehölze.“ Hier sei man mit der Naturschutzbehörde des Kreises in stetem Kontakt. Lobend erwähnt Jörg Schorge die bisher gute Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung in Arnsberg und der Kreisverwaltung in Siegen: „Das ist ein kooperatives und gutes Miteinander. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit der Gemeinde.“

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Eröffnung im Mai denkbar

„Die Witterung spielt da eine entscheidende Rolle“, antwortet der Ideengeber und Initiator auf die Frage, wann der Ederauen-Park denn eröffnet werden könne. „Ich hoffe auf den Mai, wenn alles grün und trocken ist. Es wird eher eine gleitende Eröffnung, denn auch nach der Eröffnung können weitere Spielgeräte und Wasserbauten hinzukommen.“ In der Gemeinde Erndtebrück freut man sich auch im Rathaus über den Fortschritt: „Der Ederauen-Park wird ein Herzstück der Gemeinde werden“, betont Bürgermeister Henning Gronau. Mitten im Zentrum der Edergemeinde werde ein Ort der Begegnung entstehen. „Die letzten Entwicklungsschritte wecken schon jetzt eine Vorstellung davon, wie der Park durch spielende Kinder, Familien mit Eis in der Hand, Jugendliche auf dem Trimm-dich-Pfad oder Senioren am Bouleplatz belebt aussehen könnte. Das weckt Vorfreude. Wir sind sehr dankbar für das großartige Engagement von Jörg Schorge, der durch seine Bemühungen einen besonderen Treffpunkt in der Edergemeinde schafft.“ Jens Achinger, Geschäftsführer der ausführenden Firma Achinger, berichtet: „Wir kommen in großen Schritten voran und sind auf gutem Wege. Zur Mühlwiese muss man sagen, dass dies ein sehr hochwassergefährdetes Gebiet ist.“

Hochwasser-Problem gelöst

Er sei glücklich, eine besondere Lösung für die Hochwasserproblematik mit Blick auf das Wegenetz gefunden zu haben. „Wir setzen da auf ,Terraway‘. Dessen Kieskomponenten werden zu einer verschleißfesten Decke verbunden. Das ist eine wirkliche Innovation und Premiere für Wittgenstein.“ Der neue Belang habe gute Laufeigenschaften und sei hochwassererprobt. „In der kommenden Woche werden zudem die Fitnessgeräte geliefert“, erläutert Jens Achinger im SZ-Gespräch. Ein Sonnensegel und die Beschilderung für den Trimm-dich-Pfad werden bald folgen.

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