Vierbeiner freueun sich über Geschenke aus der Hachenberg-Kaserne

Soldaten zeigen Herz für Tierheim

Das Siegener Tierheim freute sich über die Geschenke, die die in Erndtebrück stationierten Soldaten jetzt übergaben.

Das Siegener Tierheim freute sich über die Geschenke, die die in Erndtebrück stationierten Soldaten jetzt übergaben.

sz Erndtebrück/Siegen. Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit und der Gemeinschaft. Das Schöne an dieser Zeit ist, anderen eine Freude zu machen. Manchmal vergisst man dabei aber diejenigen, die besonders auf die Hilfe von Menschen angewiesen sind – Tiere. Deshalb zierten den Weihnachtsbaum des Sanitätsversorgungszentrums Erndtebrück in diesem Jahr  150 kleine Wunschzettel, die das Tierheim in Siegen und deren Bewohner unterstützen sollen.

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Im Tierheim Siegen werden täglich zwischen 250 und 350 Tiere betreut. Darunter sind neben Hunden und Katzen auch Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel, Hamster, Frettchen, Chinchillas, Schildkröten usw. zu finden. Selbst Ziegen, Schafe, Hühner und Papageien gehören zu den Bewohnern. Allein für die Aufrechterhaltung des Tierheimbetriebs fallen jährlich ca. 600 000 Euro laufende Kosten an, die zu einem großen Teil von Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert werden.

Eine Pandemie-bedingt überschaubare Abordnung der Hachenberg-Kaserne wurde deswegen mit offenen Armen – aber sicherem Abstand – von den Mitarbeitern des Tierheims in Empfang genommen. „Keine Feste, keine Tage der offenen Tür. Auch unserem Tierheim in Siegen fehlt in der Pandemie das Geld. Wir sind sehr dankbar für jede Hilfe, egal ob groß oder klein“, betonte das sichtlich gerührte Team, als es die Wagenladungen mit Futter, Tierspielzeug, Leinen, Geschirren und Geld für Tierarztbehandlungen sah.

Erst wenige Wochen zuvor hatten sich die in Erndtebrück stationierten Soldaten telefonisch sowie durch Recherche im Internet einen Eindruck von der Einrichtung gemacht. „Die Idee kam mir, als ich die Kaserne in Köln verlassen und mich auf dem Weg ins Siegerland gemacht habe“, so Stabsfeldwebel Manuela Berges-Sünder.

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Das ganze Team war laut Mitteilung der Bundeswehr direkt Feuer und Flamme und bereitete alles vor. 150 Wunschzettel zierten den Wunschweihnachtsbaum schließlich, aber das reichte den Soldaten des Einsatzführungsbereichs 2 noch nicht.

„Es wurde deutlich mehr gespendet als auf den Wunschzetteln stand“, resümierte Kompaniefeldwebel Berges-Sünder. Zum fünften Mal in Folge hatte ihr Team viel Arbeit in diese Aktion gesteckt. Und noch etwas lag Berges-Sünder am Herzen: „Wir haben unglaublich tolle Tiere und sehr engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter dort kennengelernt, die alles dafür tun, damit es den Tieren gut geht. Aber am meisten wäre allen geholfen, wenn die Tiere ein schönes Zuhause finden würden.“

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