SZ

Skifahren unter Corona-Bedingungen (Update)
Neun Lifte in Winterberg in Betrieb

Skifahren unter Corona-Bedingungen - seit Dienstag läuft der Betrieb in Winterberg.
  • Skifahren unter Corona-Bedingungen - seit Dienstag läuft der Betrieb in Winterberg.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Winterberg. Nach wochenlangem Lockdown und unter strengen Corona-Beschränkungen haben sich am Dienstag in Winterberg erste Skifahrer auf die Pisten begeben. Obwohl es reichlich Schnee gebe, sollten zunächst nur einige Hundert Besucher am Tag zugelassen werden, sagte Susanne Schulten von der Wintersport-Arena Sauerland, einem Zusammenschluss der Skigebiete in der Region. "Die Betreiber wollen kein Risiko eingehen." Erst am Montagabend hatte die neue Corona-Schutzverordnung grünes Licht für den Ski-Startschuss gegeben.
Liftbetrieb in Winterberg startet
Wintersport in Winterberg bis in die Osterferien
Der Schneevorrat sei ausreichend. "Wintersport wird über den März hinaus möglich sein, auch mit der einen oder anderen Piste bis in die Osterferien hinein", sagte Schulten.

sz Winterberg. Nach wochenlangem Lockdown und unter strengen Corona-Beschränkungen haben sich am Dienstag in Winterberg erste Skifahrer auf die Pisten begeben. Obwohl es reichlich Schnee gebe, sollten zunächst nur einige Hundert Besucher am Tag zugelassen werden, sagte Susanne Schulten von der Wintersport-Arena Sauerland, einem Zusammenschluss der Skigebiete in der Region. "Die Betreiber wollen kein Risiko eingehen." Erst am Montagabend hatte die neue Corona-Schutzverordnung grünes Licht für den Ski-Startschuss gegeben.

Liftbetrieb in Winterberg startet

Wintersport in Winterberg bis in die Osterferien

Der Schneevorrat sei ausreichend. "Wintersport wird über den März hinaus möglich sein, auch mit der einen oder anderen Piste bis in die Osterferien hinein", sagte Schulten. In welchem Umfang Skifahren um die Ferien herum möglich sein werde, sei derzeit aber noch nicht absehbar.
Von 34 Pisten seien 26 beschneit - und diese zu einem größeren Teil befahrbar. Am Dienstag machten zunächst neun von 29 Liften den Anfang - darunter waren der Sprecherin zufolge aber auch einige Förderbänder. "Die gesamte Hauptachse wird laufen. Das ist, was zählt." Von der Betreiberseite sei zu hören, "dass alles gut anzulaufen scheint".
Für Dienstag seien erwartungsgemäß nicht alle Tickets ausverkauft gewesen, da die gute Nachricht erst am Vorabend bekanntgeworden sei. "Seitdem rattert es im Ticketshop." Schulten betonte aber, das erlaubte Besucherkontingent sei "drastisch begrenzt", eine vorherige Ticket- und Terminbuchung online sei erforderlich.

Schlangestehen soll es in Winterberg nicht geben

Wie viele Personen zugelassen seien, hänge von der Zahl der laufenden Lifte ab. "Es wird sichergestellt, dass der Skibetrieb in stark eingeschränktem Umfang läuft. Schlangestehen wird es nicht geben." Nach der Landesverordnung ist bei "Beförderung und in Warteschlangen" ein Mindestabstand von zwei Metern vorgesehen. Beim Anstehen gilt Maskenpflicht.
Für die kommenden Tage und Wochen rechnen die Betreiber mit ausverkauften Kontingenten. Viele Skifahrer hätten den Start wochenlang heiß ersehnt. Es sei nicht ausgeschlossen, dass man zu einem späteren Zeitpunkt im Einverständnis mit den Gesundheitsämtern bei den Besucherzahlen etwas hochfahre. Rodeln war nicht möglich.
Auf die gesamte Region bezogen bedeute die Öffnung auch nur ein "Miniangebot", stellte die Sprecherin klar. In finanzieller Hinsicht sei es "besser als nichts". Der Betrieb laufe allerdings nur in den zwei größten von insgesamt über 30 Skigebieten im - länderübergreifenden - Zuständigkeitsbereich der Wintersport-Arena.
Zuvor war Skifahren schon im benachbarten hessischen Willingen von der dortigen Landesregierung erlaubt worden. Mit viel Schneefall seien die Wintersportbedingungen ausgerechnet in diesem Pandemie-Winter sehr gut.
Die Liftbetreiber hatten bereits Ende Januar in Richtung Politik kritisiert, dass die finanziellen Hilfsangebote im Fall der Skigebiete bei weitem nicht reichten und viele durchs Netz fielen. Effektiv würden sie nur zehn bis 15 Prozent ihrer Kosten erstattet bekommen, hatte Meinolf Pape, Geschäftsführer des Skiliftverbandes Sauerland, beklagt.

Liftbetreiber mucken auf
Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

12 folgen diesem Profil
ThemenweltenAnzeige

Spar-Abo der Siegener Zeitung
Schnell abonnieren und bares Geld sparen!

Das Abonnement der Siegener Zeitung ist der bequemste Weg, um jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten aus Siegen, dem Siegerland, Wittgenstein, Altenkirchen und Olpe zu in kompakter Form zu lesen ‒ als gedruckte Zeitung direkt aus dem Briefkasten oder als digitale Version in Form eines E-Papers. Das E-Paper lesen Sie bequem am PC oder ganz mobil mit unserer App für Android und Apple. Schnell Abo buchen und bares Geld sparenSchnell sein lohnt sich jetzt, denn je früher Sie bestellen, desto mehr...

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen