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„Rock Between The Days“ zum letzten Mal in der Dreisbachhalle
Demon's Eye bekommen 2020 neuen Bassisten

Demon‘s Eye brachten mit fetzigem und perfektem Deep-Purple-Tribute bei der finalen Ausgabe von „Rock Between The Days“ in Dreis-Tiefenbach die Dreisbachhalle zum Beben. Zum letzten Mal mit Demon’s Eye stand Bassist Maik Keller auf der Bühne.
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  • Demon‘s Eye brachten mit fetzigem und perfektem Deep-Purple-Tribute bei der finalen Ausgabe von „Rock Between The Days“ in Dreis-Tiefenbach die Dreisbachhalle zum Beben. Zum letzten Mal mit Demon’s Eye stand Bassist Maik Keller auf der Bühne.
  • Foto: Anna Maria Weber
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

anwe/ciu Dreis-Tiefenbach. Irgendwann musste es so kommen: Das inzwischen 14. „Rock Beween The Days“ markierte gleichzeitig dessen Ende, jedoch zum Glück nur, was die Location anbelangt. Brandschutzauflagen und so manchen anderen Vorschriften sei Dank … Doch Veranstalter Frank Kretschmer hat erfreulicherweise schon ein anderes Hallen-Ass im Ärmel fürs nächste Jahr, mehr wollte er aber noch nicht verraten. Nach SZ-Recherchen hat er drei Orte in der engeren Auswahl, allesamt „in der Nähe von Siegen“, wie er sagt. Im Januar werde er mit entsprechenden Gesprächen/Verhandlungen beginnen.

anwe/ciu Dreis-Tiefenbach. Irgendwann musste es so kommen: Das inzwischen 14. „Rock Beween The Days“ markierte gleichzeitig dessen Ende, jedoch zum Glück nur, was die Location anbelangt. Brandschutzauflagen und so manchen anderen Vorschriften sei Dank … Doch Veranstalter Frank Kretschmer hat erfreulicherweise schon ein anderes Hallen-Ass im Ärmel fürs nächste Jahr, mehr wollte er aber noch nicht verraten. Nach SZ-Recherchen hat er drei Orte in der engeren Auswahl, allesamt „in der Nähe von Siegen“, wie er sagt. Im Januar werde er mit entsprechenden Gesprächen/Verhandlungen beginnen.

Maik Keller nimmt Abschied von Demon's Eye

Gleichzeitig traktierte der seit dem Jahr 2000 bei Demon’s Eye spielende Maik Keller die Bass-Saiten in dieser Formation zum letzten Mal, was sogar seine beiden Sprösslinge, gut in Gehörschutz eingepackt, in die erste Reihe und deren allererstes Konzert „mit Papa“ lockte. Zumindest für ihn ist ab Januar mit Bassist Jan Dickmann schon ein würdiger Nachfolger in Sicht, spielt mit auf, wenn Demon’s Eye das 50-jährige Jubiläum des Megasellers „Deep Purple In Rock“ im nächsten Jahr zelebrieren werden (u. a. am 20. März im Siegener Lÿz).Die wieder für ein erneut ausverkauftes Haus sorgenden Fans des von ihnen heiß ersehnten nachweihnachtlichen Abrock-Events ließ das aber nicht in tiefe Trauer versinken, sondern erst recht alles noch ein letztes Mal aus sich herausholen und ihr Bestes geben: Sie sorgten abermals für Mega-Stimmung in der eigens von Frank Kretschmer und seinem Team von Netphen Events wieder aufwändig und abfeiermäßig bestens hergerichteten Dreisbachhalle.

Im Sound von Deep Purple und Rainbow

Gleich zu Anfang legten die Mannen von Demon’s Eye um ihren begnadeten Frontmann Daniele Gelsomino mit dem Intro „Tarot“ von Rainbow und Purple-Kracher wie „Burn“ oder „Perfect Strangers“ ein massives Brett aus druckvollem Rock-Sound und grandioser Lightshow hin – Gelsomino mit seiner monumentalen Stimme könnte glatt als vokale Reinkarnation von Ian Gillan und David Coverdale durchgehen, und das nicht erst bei „Child In Time“ oder „Mistreated“, bei dem einem ob der kolossalen Stimmgewalt fast die eigene Stimme wegblieb.Zusammen mit Mark Zyk an den Saiten, Gert-Jan Naus an den Tasten, Gründungsmitglied Andree Schneider an der Rhythmusmaschine und dem scheidenden Maik Keller am Bass ließen sie die großen Klassiker von Deep Purple wie auch von Rainbow nah am Original wieder aufleben, sorgten für mitreißende Stimmung und Begeisterungsstürme im Publikum und mit „Soldier Of Fortune“, „Hush“, „Black Night“ und „Smoke On The Water“ auch für manche wehmütige Erinnerung an die guten alten „Rock-Zeiten“. Nicht zuletzt aufgrund ihres so perfekten Deep-Purple-Sounds mit furios improvisierten Gitarren- und Keyboard-Duellen zwischen Mark Zyk und Gert-Jan Naus durften sich Demon’s Eye auch von den Purple-„Originalen“ wie Jon Lord und Ian Paice geschätzt wissen, teilten mit ihnen bisweilen sogar die Bühne.

UnArt sorgten für Partystimmung

Mit fetziger, publikumswirksamer Show enterten nach der Umbaupause UnArt, mit Sarah Stark und Steffen Wüst am Mikro und vielen bereits von Auftritten bei „Freitags in Netphen“ und aus anderen Siegerländer Locations bestens bekannt, die Bühne, tanzten wie Derwische über selbige und brachten mit atemberaubend schnell performten deutschen und internationalen Rock- und Pop-Hits zum kollektiven Mitsingen und Abtanzen beste Party- und Tanzlaune bis weit in die Nacht unters Publikum.
Für solche musikalische Leckerbissen wird man sich nächstes Jahr wohl etwas weiter auf den Weg machen müssen, doch für „Rock Between The Days“ sollte kein Weg zu weit sein: „Long live Rock ’n‘ Roll!“

Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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