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Weltweit größte Fritten-Skulpturen-Parallelschnitz-Aktion
Ran an die Duffeln!

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich digital zusammen, um gemeinsam eine „Netphen-Saga“ aus Kartoffeln zu schnitzen.
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  • Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich digital zusammen, um gemeinsam eine „Netphen-Saga“ aus Kartoffeln zu schnitzen.
  • Foto: Peter Büdenbender/Qulturwerkstatt
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ess - Mitmach-Projekt von Matthias Schamp und der Qulturwerkstatt stößt auf gute Resonanz.
ess Netphen. Das „kleine Städtchen Netphen“ bietet mit seinen scheinbar endlosen Wäldern und stillen Gewässern die besten Voraussetzungen für das Aufkeimen sagenumwobener Erzählungen. Seit Freitagabend ist die Stadt am Fuße des Rothaargebirges um eine Legende reicher: Die Qulturwerkstatt veranstaltete die „weltweit größte Fritten-Skulpturen-Parallelschnitz- Aktion“. Die Aufgabe, die den rund achtzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestellt wurde, lautete: Schafft eine „Netphen- Saga“.
Der kreative Kopf hinter der Aktion heißt Matthias Schamp.

ess - Mitmach-Projekt von Matthias Schamp und der Qulturwerkstatt stößt auf gute Resonanz.
ess Netphen. Das „kleine Städtchen Netphen“ bietet mit seinen scheinbar endlosen Wäldern und stillen Gewässern die besten Voraussetzungen für das Aufkeimen sagenumwobener Erzählungen. Seit Freitagabend ist die Stadt am Fuße des Rothaargebirges um eine Legende reicher: Die Qulturwerkstatt veranstaltete die „weltweit größte Fritten-Skulpturen-Parallelschnitz- Aktion“. Die Aufgabe, die den rund achtzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestellt wurde, lautete: Schafft eine „Netphen- Saga“.
Der kreative Kopf hinter der Aktion heißt Matthias Schamp. Der polarisierende Künstler und Autor, der zurzeit als „artist in residence“ in der Qulturwerkstatt Netphen arbeitet (wir berichteten) und sich im Siegerland vor allem mit partizipativen Happenings und auch provokanten Aktionen einen Namen gemacht hat, ist Inhaber des „Mythos-Grills“. Dabei handelt es sich um eine wandernde Pommesbude, die seit 1997 in der Welt unterwegs ist und seitdem mit verheißungsvollen Pommesschwaden zum „Reflektieren und Frittieren“ einlädt.

Im "Mythos-Grill" Legenden schaffen

Schamp nennt sein Herzensprojekt liebevoll „alters-archäologische Spielstätte“: Der Mythos-Grill sehe in der Kartoffel großes skulpturales Potential, das es auszuschöpfen gelte, so der 1964 geborene Künstler. Insbesondere in Zeiten zwischenmenschlicher Distanz könne das haptische An- und Erfassen einer Kartoffel und der virtuelle Treff rund um den Küchentisch ein befreiendes Erlebnis sein.
Nach einigen einleitenden Worten von Vorstandsmitglied Stefan Bünnig und Professorin Johanna Schwarz, mit der die Qulturwerkstatt im Rahmen des Projektes „Wander-Space“ kooperiert, wurden die Teilnehmer, unter ihnen auch Studierende der Universität Siegen, in Break-out-Rooms eingeteilt.
Aufgabe war es, die sonst eher unscheinbare Kartoffel mittels bildhauerischer Schnitzarbeit zum Leben zu erwecken: In der abschließenden Vorstellungsrunde wurden nach 45 Minuten Schnitzarbeit neben majestätisch anmutenden Keilern, dem Wahrzeichen der Stadt Netphen, auch kleine Schiffe, Fichten und Borkenkäfer präsentiert. Aufgabe war zwar,   „Skulpturen“ mit Bezug auf Netphen herzustellen, aber diese Bezüge erschlossen sich nicht immer auf den ersten Blick … …

Vielleicht demnächst Präsenz-Schnitzen möglich!

Matthias Schamp selbst schnitzte zwei Kartoffelaugen. – Angesichts sinkender Inzidenzwerte hofft die Qulturwerkstatt auf ein baldiges Öffnen des „Mythos-Grills“ in Präsenz: Dann können „Schnitzer“ gemeinsam vor Ort eine Netphen-Saga entwickeln, schnitzen, frittieren und essen!
Emma Svea Schmidt

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich digital zusammen, um gemeinsam eine „Netphen-Saga“ aus Kartoffeln zu schnitzen.
Hätte man das gedacht? In der „Netphen-Saga“ tauchen viele Boote auf!
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