Ökumenisches Gemeinschaftskonzert
Schöne Stimmen

Das ökumenische Gemeinschaftskonzert erfreute die zahlreichen Zuhörer in der kath. Kirche in Netphen.  Foto: juch
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juch Netphen. „Jauchzet dem Herren, alle Welt!“ Der Name war Programm bei dem ökumenischen Gemeinschaftskonzert, das am Sonntagnachmittag (nach dem Erfolg im Jahr 2014) zum zweiten Mal in der kath. Kirche St. Martin in Netphen stattfand. Der ev. Martinichor und der kath. Cäcilienchor brachten das gut gefüllte Gotteshaus mit älterer und modernerer geistlicher Musik zum Klingen, was den Zuhörern offensichtlich gefiel.

Eindrucksvoll eröffnete Matthias Fischer an der Orgel mit dem „Präludium in D-Dur“ von Johann Georg Albrechtsberger das Konzert. Danach präsentierten beide Chöre zusammen die Vertonung des 100. Psalms, die durch gekonnte Wechsel zwischen den einzelnen Stimmen bestach. Beide Chöre traten im weiteren Verlauf auch mit dem strahlenden „Wie lieblich sind die Boten“ auf. Ergreifend!

Die Chöre überzeugten auch einzeln. So erzählte der Martinichor (Leitung: Christine Seidenstücker) mit „Ins Wasser fällt ein Stein“ von Gottes wunderbarer Liebe und erinnerte die Zuhörer bei „Gott hört dein Gebet“ daran, dass wir immer zu ihm kommen können, egal, was passiert. Freudig ging es weiter mit dem Spiritual „Good News, Chariot’s Coming“ und „Verleih uns Frieden gnädiglich“, dem von Luther kraftvoll übertragenen lateinischen Gebet „Dona nobis pacem“, das die Sängerinnen und Sänger in drei verschiedenen Vertonungen vortrugen. „Meine Zeit steht in deinen Händen“ hob hervor, dass wir auch in unserer allergrößten Not auf Gott zählen können, und fröhlich pries ihn der Chor in „Ich lobe meinen Gott“ mit hervorragenden Crescendi und Decrescendi.

Herrlich fließend bot der Cäcilienchor, an diesem Nachmittag unter der Leitung von Matthias Fischer, der kurzfristig für die erkrankte Chorleiterin Gabriele Fuchs-Rinscheid eingesprungen war und auch die Klavierbegleitung übernahm, die Stücke „Preis und Anbetung“ sowie „Die Himmel weit erfüllt dein Ruhm“ dar. Bei „Herr, sei gnädig“ flehten die Sänger/-innen Gott um Gnade an und baten ihn mit „Dein, o Herr, ist die Kraft“ um seinen Frieden. Schwungvoll war „Tollite hostias“.

Zwischen den einzelnen Chorstücken sorgten die Cellistin Jill Johnston mit dem Largo und Allegro aus der „Sonate Nr. 6 in B-Dur“ von Antonio Vivaldi sowie Matthias Fischer an der Orgel mit „Intrade In Jazz“ für musikalische Abwechslung. Auch Katrin Muczinski erfreute bei drei Stücken des Martinichores mit ihrem Können auf der Querflöte. – Zum Abschluss ließen beide Chöre zusammen mit dem Publikum das Gemeinschaftskonzert mit „Großer Gott, wir loben dich!“ ausklingen. Die Zuhörer bedankten sich mit tosendem Applaus.

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